• 14.12.2009, 10:00:02
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Neuer Pneumokokken-Impfstoff für Kleinkinder und Säuglinge in Europa zugelassen

13-valenter Impfstoff (PCV13) bietet ab sofort breitesten Schutz aller verfügbaren Pneumokokken-Konjugatimpfstoffe

Wien (OTS) - Wyeth, ein Unternehmen der Pfizer Gruppe, gibt
bekannt, dass die Europäische Kommission dem neuen 13-valenten
Pneumokokken-Konjugatimpfstoff für Kleinkinder und Säuglinge die
Zulassung erteilt hat. Der Impfstoff dient zur Prävention von
invasiven Erkrankungen, Pneumonien und akuter Otitis media, die durch
Pneumokokken verursacht werden, bei Kindern im Alter von 6 Wochen bis
5 Jahren.

Der 13-valente Pneumokokken-Konjugat-Impfstoff (PCV13) enthält 13
der 14 häufigsten Pneumokokken-Serotypen in Europa , die schwere
invasive Erkrankungen wie Gehirnhaut- oder Lungenentzündungen
auslösen können. Sieben davon (4, 6B, 9V, 14, 18C, 19F und 23F) sind
bereits im Vorgänger, dem 7-valenten Impfstoff des Unternehmens
enthalten. In Kombination mit den sechs zusätzlichen Serotypen (1,
3, 5, 6A, 7F und 19A) bietet der neue Impfstoff den breitesten Schutz
aller verfügbaren Pneumokokken-Konjugatimpfstoffe. Dieser Impfstoff
wird den in Österreich bereits seit 2001 erhältlichen 7-valenten
Impfstoff ersetzen. Säuglinge und Kinder, bei denen eine Impfserie
mit dem 7-valenten Impfstoff begonnen wurde, können zu jedem
beliebigen Impftermin auf den neuen 13-valenten Impfstoff umgestellt
werden. Aktuelle gesundheitsökonomische Daten aus Deutschland (2009)
zeigen, dass die Impfung mit dem 13-valenten Impfstoff eine
kosteneffektive Präventionsmaßnahme darstellt: pro investiertem
Impf-Euro kann eine Refinanzierung von 1,70 Euro erwartet werden.

Neuer Impfstoff als Antwort auf veränderte Serotypen-Epidemiologie

Die weltweit veränderte Pneumokokken-Epidemiologie erfordert
besonderen Schutz gegen aktuelle Problemkeime wie Serotyp 19A und
Serotyp 3, die beide nur im 13-valenten Impfstoff enthalten sind.
Serotyp 19A ist ein häufiger Verursacher schwerwiegender invasiver
Pneumokokken-Erkrankungen, sowie akuter Otitis media und weist
bereits in vielen Ländern eine multiple Antibiotikaresistenz auf.
Serotyp 3 ist laut der Nationalen Referenzzentrale für Pneumokokken
(2008) der in Österreich am häufigsten auftretende Serotyp. Der neue
Pneumokokken-Konjugat-Impfstoff wurde speziell entwickelt, um dieser
veränderten Epidemiologie Rechnung zu tragen. Nach Angaben der
Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist die Pneumokokken-Erkrankung
weltweit nach wie vor die Hauptursache von Todesfällen bei Kindern
unter fünf Jahren, die durch Impfung vermeidbar wären.

Über Pneumokokken

Pneumokokken sind Bakterien, die durch Niesen, Sprechen oder
Husten (Tröpfcheninfektion) übertragen werden und gefährliche
Infektionskrankheiten auslösen können. Dazu zählen unter anderem
Lungenentzündung (Pneumonie), Mittelohrentzündung,
Gehirnhautentzündung (Meningitis), und Blutvergiftung (Sepsis).
Besonders Frühgeborene, Kleinkinder mit Immundefekten oder
chronischen Krankheiten, Kinder und Säuglinge mit niedrigem
Geburtsgewicht und Gedeihstörungen unterliegen einem starken
Erkrankungsrisiko und zählen zu den Risikokindern. Angesichts der
Krankheitslast und der guten Wirksamkeitsdaten empfahl die
Weltgesundheitsorganisation (WHO) bereits im März 2007 den
Pneumokokken-Konjugatimpfstoff von Wyeth in alle nationale
Impfprogramme aufzunehmen. In Österreich wird der Impfstoff vom
Impfausschuss des Obersten Sanitätsrates für alle Kinder ab dem
vollendeten zweiten Lebensmonat bis zum vollendeten fünften
Lebensjahr empfohlen. Die Impfung ist aber nur für die kleine Gruppe
der Risikokinder kostenlos erhältlich.

Über Wyeth

Wyeth, ein Unternehmen der Pfizer Gruppe, ist weltweit eines der
größten forschenden Arzneimittel- und Gesundheitsvorsorgeunternehmen,
in dem über 50.000 Mitarbeiter beschäftigt sind. Der Schwerpunkt des
Unternehmens liegt in der Forschung und Entwicklung von innovativen,
verschreibungspflichtigen Präparaten, wofür jährlich rund drei
Milliarden US-Dollar investiert werden. Dabei konzentriert sich das
Unternehmen auf die Bereiche Rheumatologie, Dermatologie, Impfstoffe,
zentrales Nervensystem, Frauengesundheit, Infektiologie, Hämophilie,
Transplantationsmedizin und Onkologie.

Rückfragehinweis:

Wyeth, ein Unternehmen der Pfizer Gruppe
   Pressekontakt
   Mag. Michael Oberreiter, MAS, MSc
   Public Affairs Manager
   Wyeth Lederle Pharma GmbH.
   Storchengasse 1, A-1150 Wien
   Tel.:   +43 1/89 114 330
   Mobil: +43 664 814 44 69
   Mail: [email protected]
   Internet: www.wyeth.at

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