• 13.12.2009, 17:48:49
  • /
  • OTS0046 OTW0046

ORF-Publikumsrat: "Dienst für die Familien"

KFÖ-Präsident Clemens Steindl legt dar, warum er für dieses Vertretungsgremium des Publikums kandidiert

Wien, 13.12.2009 (KAP) Als "Dienst für die Familien" präsentierte
der Präsident des Katholischen Familienverbandes Österreichs (KFÖ),
Prof. Clemens Steindl, vor dem katholischen "Familien-Netzwerk"
seine Kandidatur als Familienvertreter für den ORF-Publikumsrat. Er
ist einer von drei Kandidaten im Bereich "Eltern bzw. Familie",
wobei die beiden anderen Kandidaten parteipolitisch eindeutig
gebunden seien. Das Motto, das Steindl für seine Wahl ausgegeben
hat, lautet: "Für ein familien- und kinderfreundliches Programm,
weil Familie trotz sich verändernder Lebensformen ein Erfolgsmodell
mit Zukunft ist". Der KFÖ-Präsident möchte für die Familien eine
"starke Stimme" im Publikumsrat sein. Das sei umso notwendiger, weil
die aktuelle Wertestudie für Österreich mit überraschender
Direktheit feststellt, dass "die Realität im österreichischen
Familienleben keineswegs dem Bild entspricht, das medial vermittelt
wird".

Die Möglichkeiten, bei dieser Wahl teilzunehmen, seien jedoch
beengt, weil die Gebührenzahler nur per Fax abstimmen können,
erinnerte Steindl. Dass dieses Verfahren eine "antiquierte Methode
ist, die den Wahlberechtigten die Stimmabgabe erschwert", habe sich
offenbar noch nicht bis zum Gesetzgeber durchgesprochen. Die
Stimmzettel, die der ORF bis zum 22. Jänner allen Wahlberechtigten
zuleitet, können vom 26. Jänner bis 1. Februar auch über die
Gemeindeämter und über die Postämter kostenlos an den ORF gefaxt
werden. Für Clemens Steindl als "Stimme für die Familien" muss als
Codenummer E 0324 eingetragen werden.

Dass der Publikumsrat nicht nur ein "Papiertiger" ist, habe Ingeborg
Schödl eindrucksvoll bewiesen, die in der früheren Hörer- und
Sehervertretung als Vizepräsidentin des KFÖ die Interessen der
Familie wirkungsvoll vertreten habe, erinnerte Steindl. Steindl
möchte wie seine Vorgängerin "kraftvoll und konsequent" die
"Anliegen aller Familien vertreten.

In der Diskussion, die vom Koordinator des "Familien-Netzwerks",
Prof. Günter Danhel, geleitet wurde, kamen u.a. die Sendezeiten für
Kinderformate, die von Ingeborg Schödl durchgesetzte, inzwischen
jedoch eingestellte "Mini-ZiB", die Erwartungen an den
öffentlich-rechtlichen ORF und vor allem dessen Bildungsauftrag zur
Sprache.

Clemens Steindl, der den Publikumsrat als "direkte Verbindung
zwischen ORF und Konsumenten" sieht, möchte eine
Veröffentlichungspflicht für Vorschläge erreichen, die in diesem
Gremium gemacht werden. Damit solle die Öffentlichkeit wahrnehmen
kann, welche Kreativität in diesem Gremium herrscht und welche Ideen
zugunsten eines "familien- und kinderfreundlichen Programms"
eingebracht werden.

(ende)
nnnn

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | KAT

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel