- 13.12.2009, 17:05:50
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Schönborn für neues Miteinander...(2)
"An den Kathedralen weiterbauen"
Das Grußwort des Wiener Erzbischofs wurde vom Chef des Domkapitels,
Prälat Karl Rühringer, Bischofsvikar für Wien-Stadt, verlesen. Auch
der Wiener Generalvikar Msgr. Franz Schuster und der
Klosterneuburger Propst, Generalabt Bernhard Backkovsky, waren
anwesend.
"Raiffeisen"-Generalanwalt Christian Konrad konnte bei der
"Stephans-Matinee" Bundespräsident Heinz Fischer und dessen Frau,
den zweiten Nationalratspräsident Fritz Neugebauer, Umweltwminister
Nikolaus Berlakovich, Staatssekretärin Christine Marek und
Bürgermeister Michael Häupl begrüßen. Konrad verwies als
Vorsitzender des Vereins "Unser Stephansdom" darauf, dass in den
letzten Monaten die Renovierung der Spitze des Südturms und des
Nordteils der romanischen Westfassade des Doms beendet werden
konnten. Es gebe aber noch weitere große Aufgaben, unter denen
Konrad auch die "Freistellung" der Nordseite des Doms nannte.
Wörtlich meinte der Vorsitzende des Vereins "Unser Stephansdom":
"Solange wir an unseren Kirchen bauen und wissen, wo wir stehen,
habe ich keinerlei Berührungsängste mit den Gebäuden anderer
Religionsgemeinschaften".
Das Gesamtergebnis der diesjährigen "Stephans-Matinee" bezifferte
Konrad mit 140.000 Euro. Bei der Matinee gab es musikalische und
literarische Highlights - bis hin zu einem Auftritt der "Wíener
Sängerknaben". Mitglieder der Wiener Philharmoniker unter Leitung
von Clemens Hellsberg spielten - passend zum heurigen Haydn-Jahr -
Werke von Haydn, Schauspielerin Sandra Cervik und
Josefstadt-Direktor Herbert Föttinger lasen Weihnachtsgeschichten,
u.a. "Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern" von Hans Christian
Andersen.
Rund 500 Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Medien waren
der Einladung von Christian Konrad gefolgt und hatten so die
Restaurierungsarbeiten am Dom nachhaltig unterstützt. Ziel des
Vereins "Unser Stephansdom" ist es, Mittel für die Erhaltung des
Doms aufzubringen und die Kathedrale als Kulturerbe für die
künftigen Generationen zu bewahren. Jährlich werden rund 2,2
Millionen Euro für die Erhaltung und die Restaurierung des Doms
benötigt. (Infos: Katharina Krusche-Just, Tel. 01/236.10.30/51,
E-Mail: [email protected]; Spendenden Kto. Nr.
Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien 96 297, BLZ 32000).
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