- 13.12.2009, 09:00:49
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"trend": Soravia-Gruppe verhandelt mit Banken über 20-Millionen-Finanzierung zur Liquiditätssicherung.
Verkauf des verbliebenen 25-Prozent am Wiener Hotel Hilton an RZB noch in diesem Jahr wahrscheinlich.
Wien (OTS) - Die durch den Absturz des Immobilienmarktes in
Osteuropa unter Druck gekommene Bauträger- und Beteiligungsgruppe
Soravia benötigt 20 Millionen Euro zur Liquiditätssicherung, schreibt
das Wirtschaftsmagazin "trend" in seiner am Montag erscheinenden
Ausgabe. "Mehr als die Hälfte davon wird von uns kommen", sagt
Hälfteeigentümer Erwin Soravia, über den Rest wird mit den
Gläubigerbanken Bank Austria, Erste Bank, RZB und Sparkasse
Oberösterreich verhandelt. Die Gesamtverbindlichkeiten betragen rund
420 Millionen Euro, 350 davon entfallen auf den Immobilienbereich.
Ein Verkauf des verbliebenen 25-Prozent-Anteils am Wiener Hotel
Hilton an den Mehrheitseigentümer Raiffeisen Zentralbank (RZB) noch
in diesem Jahr ist wahrscheinlich. "Ja, wir überlegen, den
Hilton-Anteil zu verkaufen", erklärt Erwins Bruder und
Hälfteeigentümer Hanno Soravia. Wegen der dramatischen Abwertung von
Grundstückspreisen und fehlenden Verkaufsmöglichkeiten für fertig
entwickelte Immobilienprojekte in Osteuropa "verlangen die Banken
Eigenkapitalnachschüsse für bestehende Projekte", erklären die
Unternehmer den Liquiditätsengpass. Neue Projekte sollen deshalb mit
Partnern finanziert werden, etwa ein 55-Millionen-Euro Hotel in
Belgrad mit der EBRD oder ein Seniorenresidenzen-Projekt im achten
Wiener Gemeindebezirk (Investitionsvolumen: 60 Millionen Euro) mit
dem Schweizer Entwickler Marazzi.
Rückfragehinweis:
trend Redaktion, Tel.: (01) 534 70/3402
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