AQA Umweltreport Haushalt 2009: "Gesundheitsrisiko Schimmelsporen"

Wien (OTS) - Mehr als die Hälfte der getesteten Haushalte weisen Schimmelsporen auf. Jede 4. Probe ist stark belastet. Baumängel, moderne Bauweise, Lüftungsverhalten und wechselndes Wetter als Hauptverursacher.

Schimmelsporen steigen in der Raumluft - vor allem im Winter -massiv an. Gerade im Zeitalter der Energieeinsparungen mit dicht schließenden Fenstern und verbesserter Wärmedämmung, verkürzten Bauzeiten sowie die sich ändernden Klimaverhältnisse nimmt der Nr. 1 Problemverursacher - Schimmelsporen - und die damit verbundenen Allergieerkrankungen drastisch zu.

Wetterwechsel: Eine hohe Luftkonzentration an Pilzsporen besteht insbesondere in Monaten mit feuchterem Klima, ist aber zu jeder Jahreszeit eine Belastungsquelle. "Gerade die am häufigsten gefundenen allergenen Schimmelsporen (Gattungen Aspergillus und Penicillium) in Innenräumen können so zu einer gesundheitlichen Doppelbelastung führen" schildert Univ. Doz. Joseph Strauss, führender Pilzgenetiker des AIT.

Baubedingte Belastungen: Bei feuchtem Raumklima, fehlender kontrollierter Wohnraumbelüftung, mangelndem Lüften, lassen moderne Fenster oft einen Luftaustausch/ Feuchtigkeitsabgabe nicht zu. Dies führt zu idealen Bedingungen für Schimmelwachstum. Ist der Schimmel einmal da, ist er nur mit großem Aufwand wieder zu entfernen (meist baulich).Weitere häufige baubedingte Faktoren für Schimmelbildung sind Baumängel wie Kältebrücken, Undichtheiten, Wassereintritt, keine Luftzirkulation zwischen Wand und Möbel.

Gesundheitsrisiko Schimmelsporen: Immer mehr Menschen reagieren nicht nur auf Milben und Tierhaare, sondern auch auf Schimmelpilze mit einer allergischen Reaktion. Ihre Sporen gelangen leicht in die tieferen Atemwege und lösen dort Husten, Bronchitis und Asthma aus. Schimmelpilze zählen zu den wichtigsten Auslösern von Asthma. "Sind wir über einen längeren Zeitraum nennenswerten Schimmelpilzkonzentrationen ausgesetzt, kann dies zu einer gesundheitsschädigenden, bleibenden Atemwegserkrankung führen" so Frau Dr. Beatrix Tichatschek vom Allergiezentrum Wien West." So haben wir in den letzten 3-5 Jahren eine massive Zunahme von Schimmelpilzallergikern registriert. In Zukunft ist das Gesundheitsrisiko durch Schimmelsporen höher einzustufen, als durch Hausstaubmilben!" beschreibt sie die Entwicklung dieser Allergieauslöser. Prim. Dr. Marcus Franz sieht das Problem ähnlich:
"Wir sehen im Spitalsbereich eine Zunahme der allergischen Beschwerden und der Folgeerkrankungen, wie zum Beispiel COPD (chronische obstruktive Lungenerkrankung).

AQA Umweltreport Haushalt 2009: Die aktuellen Ergebnisse zum Thema "Schimmel" zeigen enorm hohe Schimmelbelastungen in Haushalten. Über 50% sind von Schimmelbildung betroffen. Jeder 4. Haushalt zeigt sogar starke Belastungen auf(Datenbasis: über 2.500 Messungen "SchimmelCheck"). "Diese Daten entsprechen internationalen Vergleichsstudien, die auf ähnlich hohe Belastungswerte kommen" so Mag. Thomas Schlatte, von AQA. "In der Heizperiode sind die Menschen der Schimmelbelastung besonders ausgesetzt", so Thomas Schlatte weiter. "Wichtig ist, dass man die Analyseergebnisse zum Arzt mitnehmen oder auch gegenüber der Hausverwaltung verwenden kann. "Sachverständige können damit von Anfang an Sanierungsmaßnahmen besser einschätzen bzw. gesundheitliche Risiken abschätzen".

Analyse bringt Klarheit: Oft entwickeln sich Schimmelpilze im Verborgenen und werden als mögliche Ursache von gesundheitlichen Beschwerden nicht erkannt. Ein von AQA und AIT entwickelter Tes - der SchimmelCheck - bringt Sicherheit, ob ein Wohnraum mit erhöhter Konzentration an Schimmelsporen belastet ist. Der Bewohner führt dabei den Test selbst durch, die Analyse erfolgt qualitätsgesichert und exakt in den Labors des AIT. Beim Nachweis einer erhöhten Belastung ist es wichtig geeignete Maßnahmen zur langfristigen Sanierung durchzuführen.

Der SchimmelCheck ist in Postfilialen, im Drogeriefachhandel und unter www.aqa-online.com erhältlich.

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