• 10.12.2009, 10:00:20
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Risiko schwerer Kopfverletzungen ohne Schihelm doppelt so hoch

Der Anteil der Kopfverletzungen blieb in den vergangenen fünf Jahren konstant. Mehr als die Hälfte der Schifahrer und Snowboarder trägt bereits Helm.

Wien (OTS) - Rund 56.000 Schifahrer und Snowboarder werden sich
laut Prognose des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV) in der
Wintersaison 2009/2010 so schwer verletzen, dass sie im Krankenhaus
behandelt werden müssen. "Durchschnittlich zehn Prozent aller
Verletzungen betreffen den Kopf. Der Anteil der Kopfverletzungen ist
in den vergangenen fünf Jahren relativ konstant geblieben. Die
Unfallstatistik zeigt aber: Ohne Helm ist das Risiko einer schweren
Kopfverletzung doppelt so hoch wie mit Helm", betont Dr. Anton
Dunzendorfer, Leiter des Bereichs Heim, Freizeit & Sport im KfV. Laut
einer Schihelmerhebung des KfV waren in der Saison 2008/2009 sechs
von zehn Pistenbenutzern mit Helm unterwegs. Im Vergleich zum Jahr
2006 (28%) ist das zwar ein erfreulicher Anstieg, gleichzeitig sind
immer noch 42 Prozent ohne Helm unterwegs. "Auch guten Schifahrern
und Snowboardern können Unfälle passieren. Beim Kauf oder dem
Überprüfen von Winterausrüstung darf der Helm daher nicht vergessen
werden", betont Dunzendorfer.

Helmpflicht wird bereits angenommen

Die mittlerweile in fast allen Bundesländern eingeführte
Schihelmpflicht für Kinder bis 15 Jahre ist ein deutlicher Erfolg.
Nur in Tirol und Vorarlberg gilt die Regelung nicht. "Mehr als die
Hälfte der Schifahrer und Snowboarder ist bereits mit Helm unterwegs
- die Akzeptanz, seinen Kopf auf der Piste zu schützen, hat
zugenommen. Coole Designs und Farben machen Helme auch für Kinder und
Jugendliche attraktiv", zeigt sich Dunzendorfer erfreut. Schenkt man
den Helm zu Weihnachten, sollte darauf geachtet werden, dass er
wirklich passt und gefällt, d.h. das Kind sollte beim Kauf dabei
sein. Die richtige Größe ist dann gefunden, wenn der Helm bei
ruckartigen Seitwärtsbewegungen des Kopfes nicht verrutscht. Am
besten lässt man sich im Fachhandel beraten. Für weitere
Informationen steht der Folder "Worauf achten beim Schihelmkauf"
kostenlos zum Download unter www.kfv.at (Publikationen) zur
Verfügung.

Nicht auf die Bindungseinstellung vergessen

Bevor es in den nächsten Wochen auf die Piste geht, sollte man seine
Ausrüstung vom Fachmann kontrollieren lassen. Vor allem die
Einstellung der Schibindung muss technisch überprüft und jährlich
angepasst werden. Auch Snowboard und darauf montierte Bindung müssen
vor dem Wintersport überprüft und richtig eingestellt werden. "Nur
wenn die Bindung richtig eingestellt ist, kann sie im Ernstfall
rechtzeitig auslösen und so die Verletzungsschwere reduzieren",
erklärt Dunzendorfer.

Rückfragehinweis:
Kuratorium für Verkehrssicherheit , Marketing & Kommunikation
Bakk.phil. Elisabeth Gerstendorfer
Tel.: 05 77 0 77-1906
mailto:elisabeth.gerstendorfer@kfv.at
www.kfv.at

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