- 10.12.2009, 09:53:35
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Optimismus in der Baubranche, Risikomanagement gewinnt an Bedeutung
Internationale KPMG-Studie: 64 Prozent der befragten Bauunternehmer erwarten bis Mitte 2010 gleich bleibende oder sogar steigende Profite.
Wien (OTS) - Die Baubranche könnte die weltweite Wirtschaftskrise
mit einem blauen Auge überstehen - das zeigt die aktuelle KPMG-Studie
"Global Construction Survey 2009", für die Bauunternehmen in über 30
Ländern befragt wurden. Eine Mehrheit von 53 Prozent der weltweit
Befragten meldet höhere oder zumindest gleichbleibende
Auftragsbestände gegenüber dem Vorjahr. Lediglich 44 Prozent rechnen
mit einem Rückgang der Erträge aus dem aktuellen Auftragsbestand.
"Die Ergebnisse der internationalen Studie spiegeln größtenteils
auch die Situation in Österreich wider", kommentiert
KPMG-Geschäftsführer Ernst Pichler die Studie. "Aufgrund der hohen
Auftragsbestände vor der Krise und der im internationalen Vergleich
hohen Infrastrukturinvestitionen durch die staatlichen
Konjunkturpakete, wird die Bauleistung der österreichischen
Bauunternehmen in 2009 in etwa auf Vorjahresniveau erwartet. Der
Trend zu verstärktem Projektrisiko- und Working Capital Management
ist auch in Österreich zu beobachten und ist wegen der aktuellen
wirtschaftlichen Lage unumgänglich. Für die Zukunft gilt es
abzuwarten, inwieweit es den Unternehmen gelingt, sich weiter zu
diversifizieren und in Sondersparten wie Facility Management und
PPP-Projekte Fuß zu fassen."
Wichtige Ergebnisse der Studie:
- 73 Prozent geben an, dass während der letzten 12 Monate ein stärkerer Fokus auf Risikomanagement gesetzt wurde. Der Schwerpunkt wurde insbesondere auf den Angebotsprozess und auf Contract Management gelegt. Ziel ist es, risikoreiche Projekte vorab zu identifizieren und das Risiko der Kostenvolatilität besser in den Griff zu bekommen. - Weltweit erwarten nur 15 Prozent der Befragten, dass die staatlichen Konjunkturpakete die Geschäftsaussichten während der nächsten 12 Monate signifikant verbessern werden. Dabei sind die Teilnehmer in Ostasien und dem Pazifikraum wesentlich optimistischer als jene in Europa, Amerika, dem Mittleren Osten und Afrika. - 35 Prozent der weltweit Befragten haben die Anzahl ihrer Mitarbeiter nicht reduziert. Nur wenige Bauunternehmen haben sich veranlasst gesehen, die Arbeitskosten mittels Lohnkürzungen, kürzeren Arbeitszeiten oder unbezahlten Freistellungen zu verringern. Angesichts des bestehenden hohen Auftragsbestandes und der optimistischen Einschätzung über die zukünftige Auftragslage, haben 28 Prozent der Befragten laut eigenen Angaben überhaupt nichts zur Senkung der Arbeitskosten unternommen. - Die Mehrheit der befragten Bauunternehmer gibt an, dass Nachhaltigkeit und umweltbewusstes Handeln zum Image eines innovativen und umweltfreundlichen Unternehmens beiträgt. Nachhaltiges Handeln wird jedoch eher als "Muss" gesehen denn als strategischer Wettbewerbsvorteil.
Die vollständige Presseaussendung und die Studie finden Sie auf
www.kpmg.at zum Download
Rückfragehinweis:
Christine Enzi, Corporate Communications, KPMG Austria GmbH
Tel: 01/ 31332 - 709 oder 0664 816 11 60; [email protected]
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