- 09.12.2009, 15:42:46
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Klima schützen statt Preise für "Klimakiller des Tages"!
Bündnis ruft zu Klimaprotest am 12. 12. 2009 auf!
Wien (OTS) - Österreich bekam heute in Berlin verdient den Preis
"Klimakiller des Tages" verliehen und wurde in Kopenhagen mit dem
"fossil of the day award" gewürdigt. "Endlich eine ehrliche
Beurteilung des Beitrags der österreichischen Regierung unter den
letzten ÖVP - Umweltministern zum Klimaschutz" finden Wolfgang Moitzi
und Manfred Ecker, die Sprecher des Aktionsbündnis Klimaproteste
2009. "Österreichs Regierung hatte bisher mit keinen Konsequenzen zu
rechnen, wenn sie die Bevölkerung über ihre Klimamaßnahmen belügen.
Josef Pröll, der als ehemaliger Umweltminister persönlich große
Verantwortung an dem Klimadebakel trägt, wurde sogar zum Vizekanzler
befördert."
"Wir unterstützen auch den Protest der Entwicklungsnationen in
Kopenhagen gegen den Verhandlungsvorschlag der dänischen Regierung,
der den Industrienationen gestatten würde ihren CO2 Ausstoß deutlich
weniger zu senken, als bisher vorgesehen. Entwicklungsnationen haben
viel weniger Möglichkeiten den Folgen des Klimawandels zu begegnen
als die Industrienationen und sind von Verzögerungen viel härter
betroffen. Außerdem sind nach dem VerursacherInnenprinzip die
Industrienationen für die hohen Konzentrationen an Treibhausgasen
verantwortlich zu machen und nicht die Entwicklungsländer."
"Unser Ziel ist es, den Druck auf die Regierungen durch die
globalen Proteste so stark zu erhöhen, dass es ihnen nicht weiter
möglich ist, der Bevölkerung Sand in die Augen zu streuen und sie
beginnen müssen, den Ausstoß an Treibhausgasen real zu senken. Die
Regierungen der Industrienationen haben die Möglichkeiten um
zielgerecht Arbeitsplätze zu schaffen und in umweltschonende
Technologie zu investieren. Die österreichische Regierung zieht es
vor, sechshundert Millionen Euro an Strafgeldern zu bezahlen, anstatt
sie in die Senkung der Treibhausgase zu stecken. Gerne täuscht sie
das Image einer Umweltmusternation vor, während Österreich in den
letzten zehn Jahren zum Schlusslicht in Sachen Klimaschutz geworden
ist."
Am Samstag 14.00 Uhr ruft das Aktionsbündnis zeitgleich mit den
Demonstrationen von Kopenhagen in Wien zu Protesten auf die Straße.
(www.globalclimatecampaign.org) Treffpunkt ist der Wiener
Westbahnhof/ Mariahilferstraße um 14:00 Uhr. Beiträge von: Klaus
Werner Lobo von "Die Grünen Wien", Petra Bayr (Umweltsprecherin SPÖ),
Wolfgang Moitzi (SJÖ), Josef Baum (ökolinks, Liste Baum)
Am Freitag 11. Dezember um 16:00 Uhr diskutieren Klimaforscherin
Frau Prof. Helga Kromp-Kolb mit dem Politikwissenschafter Markus
Wissen, dem Sprecher von www.klimaprotest.at Manfred Ecker und
Alexandra Strickner von attac im besetzten Hörsaal-1 der TU-Wien.
Titel der Veranstaltung: "Der Globus brennt. (Wie) Ist das Klima noch
zu retten?"
Rückfragehinweis:
[email protected]
+43 1 523 412 30
[email protected]
+43 650 7216661
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