- 09.12.2009, 11:30:59
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ÖAMTC: Jeder (auto)mobile Mensch kann zur Verbesserung der CO2-Bilanz beitragen
Club-Experten listen Maßnahmen zur Reduktion des CO2-Ausstoßes auf
Wien (OTS) - "Jeder mobile Mensch kann Wesentliches zum
Klimaschutz beitragen", betont Mario Rohracher. Der Chef der
ÖAMTC-Interessenvertretung erklärt, durch welche kleinen, aber
wirkungsvollen Maßnahmen bis zu vier Millionen Tonnen CO2 jährlich in
der österreichischen Klimabilanz gespart werden können.
Österreichweit werden rund 58 Milliarden Kilometer von Pkw-Fahrern
zurückgelegt. Beginnt jeder einzelne damit, seine Fahrgewohnheiten zu
verändern, ist die Gesamtwirkung in der Klimabilanz beachtlich. Die
ÖAMTC-Experten haben die Maßnahmen gelistet:
Unnotwendige Wege vermeiden: Vor jedem Weg gut überlegen, ob das
Auto wirklich das zweckmäßigste Verkehrsmittel ist. Kann jeder
einzelne Pkw-Fahrer auf zehn Prozent seiner jährlichen
Kilometerleistung verzichten, entspricht das einer Einsparung in der
CO2-Bilanz von 1,1 Millionen Tonnen, rechnet der
ÖAMTC-Interessenvertreter vor.
Gleiten statt hetzen bzw. vorausschauendes Fahren: "Durch
vorausschauendes Fahren sind bei Pkw-Fahrten bis zu 15 Prozent
Spritersparnis möglich", erklären die ÖAMTC-Fahrtechnikexperten.
Fahrzeugbezogen können es um zusätzliche zehn Prozent mehr sein, wenn
beispielsweise der Reifendruck richtig eingestellt ist, keine
unnötigen Gegenstände mitgeführt werden oder leere Dachträger den
Luftwiderstand erhöhen. Alles in allem sind durch diese fahrer- und
fahrzeugbezogenen Maßnahmen bis zu 25 Prozent Spritersparnis drinnen.
Das entspricht einem Einsparungspotenzial von 2,8 Millionen Tonnen
CO2.
Die richtige Kaufentscheidung treffen, denn der Umstieg auf
verbrauchsarme Fahrzeuge zahlt sich aus: Heutige Pkw-Motoren mit
Direkteinspritzung weisen im Vergleich zum Jahr 1990 einen
Verbrauchsrückgang von 25 bis 30 Prozent auf.
Ergebnis: Der durchschnittliche Flottenverbrauch in Österreich ist
allein vom Jahr 2007 auf das Jahr 2008 um 3,2 Prozent zurückgegangen.
Zusätzlich hat das Marktsegment der Kleinstwagen (Fiat Panda, Ford
KA, Peugeot 107 etc.) seit 2008 um mehr als 59 Prozent zugelegt,
während die Luxusklasse (Mercedes S-Klasse, Audi A8 etc.) um mehr als
31 Prozent zurückgegangen ist. Der generelle Trend zeigt auch bei
Kleinwagen (+14 Prozent) und Fahrzeugen der Kompaktklasse (+6
Prozent) einen Anstieg bei den Neuzulassungen, während bei größeren
Fahrzeugen ab der Mittelklasse ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen
ist. "Das heißt, dass für das Jahr 2009 gegenüber dem Vorjahr eine
weitere deutliche Reduktion des Flottenverbrauchs zu erwarten ist",
sagt ÖAMTC-Interessenvertreter Rohracher.
Rückfragehinweis:
ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218
mailto:[email protected]
http://www.oeamtc.at
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