ÖAMTC: Jeder (auto)mobile Mensch kann zur Verbesserung der CO2-Bilanz beitragen

Club-Experten listen Maßnahmen zur Reduktion des CO2-Ausstoßes auf

Wien (OTS) - "Jeder mobile Mensch kann Wesentliches zum
Klimaschutz beitragen", betont Mario Rohracher. Der Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung erklärt, durch welche kleinen, aber wirkungsvollen Maßnahmen bis zu vier Millionen Tonnen CO2 jährlich in der österreichischen Klimabilanz gespart werden können. Österreichweit werden rund 58 Milliarden Kilometer von Pkw-Fahrern zurückgelegt. Beginnt jeder einzelne damit, seine Fahrgewohnheiten zu verändern, ist die Gesamtwirkung in der Klimabilanz beachtlich. Die ÖAMTC-Experten haben die Maßnahmen gelistet:

Unnotwendige Wege vermeiden: Vor jedem Weg gut überlegen, ob das Auto wirklich das zweckmäßigste Verkehrsmittel ist. Kann jeder einzelne Pkw-Fahrer auf zehn Prozent seiner jährlichen Kilometerleistung verzichten, entspricht das einer Einsparung in der CO2-Bilanz von 1,1 Millionen Tonnen, rechnet der ÖAMTC-Interessenvertreter vor.

Gleiten statt hetzen bzw. vorausschauendes Fahren: "Durch vorausschauendes Fahren sind bei Pkw-Fahrten bis zu 15 Prozent Spritersparnis möglich", erklären die ÖAMTC-Fahrtechnikexperten. Fahrzeugbezogen können es um zusätzliche zehn Prozent mehr sein, wenn beispielsweise der Reifendruck richtig eingestellt ist, keine unnötigen Gegenstände mitgeführt werden oder leere Dachträger den Luftwiderstand erhöhen. Alles in allem sind durch diese fahrer- und fahrzeugbezogenen Maßnahmen bis zu 25 Prozent Spritersparnis drinnen. Das entspricht einem Einsparungspotenzial von 2,8 Millionen Tonnen CO2.

Die richtige Kaufentscheidung treffen, denn der Umstieg auf verbrauchsarme Fahrzeuge zahlt sich aus: Heutige Pkw-Motoren mit Direkteinspritzung weisen im Vergleich zum Jahr 1990 einen Verbrauchsrückgang von 25 bis 30 Prozent auf.

Ergebnis: Der durchschnittliche Flottenverbrauch in Österreich ist allein vom Jahr 2007 auf das Jahr 2008 um 3,2 Prozent zurückgegangen. Zusätzlich hat das Marktsegment der Kleinstwagen (Fiat Panda, Ford KA, Peugeot 107 etc.) seit 2008 um mehr als 59 Prozent zugelegt, während die Luxusklasse (Mercedes S-Klasse, Audi A8 etc.) um mehr als 31 Prozent zurückgegangen ist. Der generelle Trend zeigt auch bei Kleinwagen (+14 Prozent) und Fahrzeugen der Kompaktklasse (+6 Prozent) einen Anstieg bei den Neuzulassungen, während bei größeren Fahrzeugen ab der Mittelklasse ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen ist. "Das heißt, dass für das Jahr 2009 gegenüber dem Vorjahr eine weitere deutliche Reduktion des Flottenverbrauchs zu erwarten ist", sagt ÖAMTC-Interessenvertreter Rohracher.

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