• 04.12.2009, 12:02:22
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Junger Wirtschaftsverband Wien (SWV): KMU -Gipfel "Finanzierung . Förderung . Regionale Unterstützung"

Scheed: Seestadt Aspern ist optimaler Standort für KMU und Einpersonenunternehmen

Wien (OTS) - Der 19. KMU-Gipfel des Jungen Wirtschaftsverbandes
Wien stand ganz im Zeichen von "Finanzierung . Förderung . Regionale
Unterstützung". Im Mittelpunkt der Diskussion im TechGate in
Wien-Donaustadt mit Vize-Bürgermeisterin Renate Brauner, SWV
Wien-Präsident Fritz Strobl, Bezirksvorsteher Norbert Scheed und
Unternehmer Thomas Gollner (Vorsitzender des Jungen
Wirtschaftsverbandes Donaustadt) stand die Frage, welche Chancen die
zahlreichen Stadtentwicklungsprojekte des 22. Wiener Gemeindebezirks
für die Selbstständigen bergen. Bezirksvorsteher Norbert Scheed: "Die
sieben Ursprungsdörfer der Donaustadt sind im Alltag noch real
erlebbar. Trotzdem sind wir ein rasant wachsender und sich
verändernder Bezirk. Die Menschen, die in die Donaustadt ziehen,
schätzen die Lebensqualität, den Grünraum und gleichzeitig die
Urbanität." Das sieht der Bezirksvorsteher auch als Chance für die
Unternehmerinnen und Unternehmer. "Durch den starken Zuzug haben wir
eine enorme Kaufkraft in unserem Bezirk. Das ist DIE Chance für
Selbstständige, die ihre Betriebe im 22. Bezirk eröffnen wollen.

Seestadt Aspern soll perfekte Stadt des 21 Jahrhunderts werden

Die Seestadt Aspern ist eines der größten Entwicklungsprojekte
Europas. Scheed: "Über 20.000 Menschen werden hier leben und
arbeiten. Wir haben nicht nur diesen Stadtteil optimal geplant und
entwickelt, sondern für eine perfekte Anbindung an das öffentliche
Verkehrssystem gesorgt. Das birgt nicht nur Lebensqualität für die
Menschen, sondern auch eine enorme Chance für Betriebe, die sich in
der Seestadt ansiedeln werden. Zudem haben wir uns bewusst
entschlossen, dass wir keine Einkaufszentren wollen, sondern der
kleinteiligen mittelständigen Wirtschaft den Vorrang geben",
berichtet Scheed.

Service auf Rädern für Wiener Unternehmen

Wie regionale Unterstützung in der Interessensvertretung aussehen
könnte, schildert Fritz Strobl: "Brauchen Selbstständige derzeit
schnell mal Informationen rund um ihren Betrieb, so müssen sie in die
Wirtschaftskammer Wien "pilgern": Termine vereinbaren, warten,
wiederkommen. Das kann dauern. Einpersonenunternehmen oder
UnternehmerInnen, deren Anwesenheit im Betrieb dringend erforderlich
ist, haben damit ein Problem. Ihren Betrieb für ein paar Stunden
zuzusperren, bedeutet in dieser Zeit kein Geld zu verdienen. Und
keine Zeit für Beratung und Informationen zu haben, hat einen
massiven Wettbewerbsnachteil zur Folge." Daher initiierte der SWV
eine besondere Aktion: Das Service auf Rädern für Wiener Unternehmen.
"Dafür wurde eine mobile Einsatztruppe zusammengestellt, die seit 13.
Oktober in "gebrandeten" Smarts in ganz Wien unterwegs ist und die
Selbstständigen vor Ort informiert. Mittlerweile haben wir über 3.500
Betriebe besucht", berichtet Strobl. Aus dieser Initiative habe sich
dann sogleich die nächste Aktion des SWV entwickelt, da bei den
meisten besuchten Betrieben die "Kredit-Klemme" Thema Nummer 1 sei.

www-recht-auf-geld.at

Die aktuelle Wirtschaftslage ist eine Herausforderung für jeden
Betrieb. Die Hausbank wird mehr und mehr zu einem der wichtigsten
Verbündeten der Wirtschaftstreibenden. Doch wird es für die
Selbstständigen immer schwieriger zu Finanzierungen zu kommen. Trotz
aller Bemühungen von Bund und Ländern sind viele Betriebe aufgrund
der brisanten Wirtschaftslage massiv verunsichert. Strobl: "Der Staat
hat für Banken sowie Großbetriebe und Industrie 110 Mrd. Euro
lockergemacht. Kleine Unternehmen mit bis zu zehn MitarbeiterInnen,
die immerhin 82 Prozent aller Betriebe ausmachen, werden hingegen im
Stich gelassen - von den Kreditinstituten und von der Politik." In
einer Petition an Finanzminister Josef Pröll fordert der SWV Wien
eine "KMU-Milliarde". Selbstständige haben die Möglichkeit auf der
Website www-recht-auf-geld.at diese Forderung zu unterstützen: "Herr
Finanzminister, es geht um unsere Existenz!"

Junger Wirtschaftsverband vergibt zwei mietfreie Monate in
einem Mingo-Buero

Vize-Bürgermeisterin Renate Brauner überreichte gemeinsam mit
Katharina Schinner (Vorsitzende des Jungen Wirtschaftsverbandes) und
SWV Wien-Präsident Fritz Strobl an Einpersonenunternehmerin Barbara
Denk den Preis des Jungen Wirtschaftsverbandes für zwei mietfreie
Monate in einem der acht Mingo-Bueros. "Ich freue mich sehr, dass
Barbara Denk seitens des Jungen Wirtschaftsverbandes Wien die
Möglichkeit erhält, ein Mingo-Buero zwei Monate kostenfrei zu nutzen.
Mit Mingo haben wir eine optimale Unterstützung für Kleinstbetriebe
geschaffen und ich kann nur allen empfehlen sich unter www.mingo.at
zu informieren", schloss Brauner.

Rückfragehinweis:

Mag. Marion Enzi
   Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
   Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband
   Mariahilfer Straße 32/1, 1070 Wien
   Tel.:+43(1)5224766-12, Fax:+43(1)5224766-80
   Mobil:+43(0)664-830 43 37
   [email protected]
   www.wirtschaftsverband-wien.at

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