Peter Patzak Ausstellung bei Wien Energie Fernwärme

Wien (OTS) - Wien Energie Fernwärme zeigt von 3. Dezember 2009 bis 5. März 2010 Kunstwerke des österreichischen Regisseurs, Autors und Künstlers Peter Patzak.

Die Ausstellungsreihe "Heiß und Kalt" im Foyer von Wien Energie Fernwärme widmet sich von 3. Dezember 2009 bis 5. März 2010 dem Regisseur, Autor und Künstler Peter Patzak. Den meisten ist der Wiener als Erschaffer der legendären Fernsehserie "Kottan ermittelt" bekannt. Aber bereits seit Beginn seiner Karriere malt der vielseitige Künstler auch erfolgreich. Unter dem Titel "Ein Schnitt, Bilder aus sieben Zyklen" beschäftigt Patzak sich in der Ausstellung mit markanten Personen, Orten und Geschehnissen im Verlauf der jüngeren Geschichte und der bildenden Kunst und spielt durch Kaschierungen oder Lasierungen seiner Bilder mit der Wahrnehmung.

"Ein Schnitt / Bilder aus sieben Zyklen"

  • Spuren und Schreine 1995 - 2008
  • Finestre con Vedute. Le Porte delle Vecchie 2000 - 2003
  • Daten 2005 - 2006
  • Briefe nach Perigord 2005 - 2006
  • Die ungleichen Stunden 2007
  • Stimmen aus dem Lupanar 2008 - 2009
  • Fenster mit Einsicht 2008 - 2009

Der wohl umfassendste Zyklus an neuen Bildern ist Peter Patzaks "Fenster mit Einsicht". Darin setzt er zum einen sein ganzes breitgefächertes Spektrum an Erfahrungen, Tätigkeiten und Einsichten mit dem Bildermachen auf vielen Gebieten in die malerische Technik seiner bildenden Kunst um. Die Bilder ähneln in vielem den "Pinakes" im alten Griechenland, den eingefassten Schreinen mit reliefartigen Darstellungen, die als Tempel- und Grabschmuck dienten. Das in Farben verpackte Geheimnis eines Bildes erschließt sich über seine Eingrenzungen oder es enthüllt sich nach und nach den geduldig durch die Fenster spähenden Blicken des Betrachters. Patzaks Kunst siedelt in einer Welt der Fenster mit Einsicht.

Peter Patzak
Peter PATZAK. 1945, Wien. Regisseur, Maler, Autor.
Er studierte Psychologie, Kunstgeschichte und Malerei.
Erste Ausstellung unter der Patronanz von Albert Paris Gütersloh.

Von 1968 bis 1970 arbeitete er in New York an Experimental- und Kurzfilmen. Bis heute entstanden rund hundert szenische Arbeiten für Kino und Fernsehen. Darunter "Kassbach" nach Helmut Zenker, "Das Einhorn" nach Martin Walser, "Frau Berta Garlan" nach Arthur Schnitzler, "Wahnfried - Richard und Cosima", dem offiziellen Beitrag bei den Filmfestspielen Cannes.

Nach der Rückkehr nach Wien drehte er bereits 1972 seinen ersten Kinofilm "Die Situation". Seit 1990 ist er o. Univ. Prof. an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien.

Peter Patzak hat von 1976 bis 1983 mit der anarchistischen Parodie auf das Kriminalgenre "Kottan ermittelt" Fernsehgeschichte geschrieben.

Er wurde mit vielen Preisen bedacht, u.a. mit dem Adolf Grimme Preis, der Goldenen Kamera, der Goldenen Romy, dem Preis der Berliner und Moskauer Filmfestspiele für "Kassbach", dem Preis der Russischen Filmschaffenden in Moskau 1996 für "Shanghai 1937", dem UNESCO Preis für "Gelobtes Land".

Ausstellungsreihe "Heiß und Kalt"

Die Ausstellungsreihe "Heiß und Kalt" von Wien Energie Fernwärme bietet Künstlerinnen und Künstlern aus verschiedenen Kunst- und Stilrichtungen eine Plattform, um ihr Werk der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Schauen sind dementsprechend vielfältig und in den unterschiedlichsten Medien und Formulierungen zu finden. Neben bildender Kunst bietet "Heiß und Kalt" auch Raum für kunstvolle Verschmelzungen von Projektionen, Videokunst, Sounds und vielem mehr. Im Rahmen von vier Kulturveranstaltungen pro Jahr werden die Kunstwerke im Foyer von Wien Energie Fernwärme der Öffentlichkeit präsentiert.

Ausstellungsdaten

Peter Patzak / "Ein Schnitt, Bilder aus sieben Zyklen". Eine Ausstellung der Reihe "Heiß und Kalt" von Wien Energie Fernwärme. 3. Dezember 2009 bis 5. März 2010. Wien Energie Fernwärme, Spittelauer Lände 45, 1090 Wien. Täglich von 9.00 - 19.00 Uhr. Eintritt frei. Öffentliche Erreichbarkeit: U-Bahnlinien U4 und U6 (Station Spittelau), mit den Autobussen der Linien 35A und 37A sowie mit den Straßenbahnen der Linie D.

Wien Energie Fernwärme gehört mit einem Leitungsnetz von über 1.100 Kilometern zu den größten Fernwärmeunternehmen Europas. Als Tochtergesellschaft von Wien Energie beschäftigt Wien Energie Fernwärme 1.207 Mitarbeiter und erzielte im Geschäftsjahr 2007/2008 einen Umsatz von 416,8 Millionen Euro. Wien Energie Fernwärme beliefert über 296.000 Wohnungskunden und mehr als 5.600 Großkunden in Wien mit Wärme für Heizung und Warmwasser.

Text zum Download unter www.vipress.at

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