- 02.12.2009, 09:27:53
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Scheuch: Laut ORF-Report BZÖ offenbar schuld an Weltwirtschaftskrise
"Das Kärnten-Bashing geht weiter!"
Klagenfurt (OTS) - Die Weltwirtschaftskrise hat vor allem für den
Finanzdienstleistungssektor gravierende Auswirkungen. Auch
Österreichs Banken, unter anderem die Hypo Alpe Adria, sind dadurch
erheblich in Schieflage geraten. Einem Unternehmen hingegen scheint
diese Tatsache laut BZÖ-LPO Dipl.-Ing. Uwe Scheuch äußerst
willkommen: Dem ORF. "Seit der Weltwirtschaftskrise und den damit
verbundenen Schwierigkeiten der Hypo wittert der ORF endlich eine
Chance, das BZÖ und posthum den verstorbenen Landeshauptmann zu
diskreditieren. Dem gestrige ORF-Report folgend müsste man ja
glauben, dass das BZÖ sogar für die Weltwirtschaftskrise
verantwortlich ist", stellte ein verärgerter Scheuch fest.
Der großkoalitionären Machtgeilheit sei es natürlich ein Dorn im
Auge, dass die Kärntnerinnen und Kärntner dem BZÖ ihr Vertrauen
geschenkt hätten, so Scheuch. Diesen "Wählerirrtum" versuche man nun
mit einem medialen Trommelfeuer gegen Kärnten zu korrigieren.
"Kärnten vor dem Ruin. Sonderfall Kärnten. Haiders Erben auf dem Weg
in die Sackgasse. Droht Kärnten eine Budgetpleite. Will der ORF mit
diesen Schlagzeilen seine Objektivität unter Beweis stellen? Oder in
vorauseilendem Gehorsam für Faymann und Pröll Kärnten in aller
Öffentlichkeit schlecht machen? Die Beantwortung dieser rhetorischen
Frage überlasse ich anderen" stellte der BZÖ-Landesparteiobmann fest.
Kärnten werde sich sicherlich nicht von der Bundesregierung oder dem
Hypo-Mehrheitseigentümer, der Bayrischen Landesbank, unter Druck
setzen lassen. "Entweder ihr zahlt, oder wir machen euch medial
fertig. Das scheint hier die Devise. Aber nicht mit uns. Es wäre an
der Zeit, dass in Wien und in München kühl und sachlich an einer
Lösung gearbeitet wird und der Hypo endlich jene Unterstützung
zukommt, die auch den Volksbanken, der BAWAG und anderen Banken
bereits zugesprochen wurde. Außerdem gehört die Negativ-Kampagne
gegen Kärnten schleunigst abgestellt", forderte Scheuch abschließend.
(Schluss/le)
Rückfragehinweis:
Bündnis Zukunft Österreich
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