100 Jahre Möbelhaus Leiner - Werte mit Bestand

St. Pölten (OTS) - Im Jahr 1910 wurde das österreichische Unternehmen als Familienbetrieb gegründet. Seitdem waren Werte wie Tradition, Kundennähe und Beständigkeit maßgeblich am stetigen Erfolg des Möbelhauses beteiligt. Nach 100 Jahren Familiengeschichte blickt das Traditionsunternehmen aber auch weiterhin innovativ in die Zukunft.

Eine Geschichte, wie sie das Leben nur selten schreibt - so oder so ähnlich lässt sich die Entwicklung von Leiner auf dem österreichischen Markt wohl beschreiben. In der inzwischen 4. Generation wird Leiner gemeinsam mit kika, gegründet 1973, als Unternehmensgruppe geführt. Expansion und Weiterentwicklung waren seit jeher wichtige Komponenten die auch nachhaltig zum Erfolg führten. Stillstand ist aber nach wie vor nicht in Sicht. In den letzten Jahren war vor allem kika durch die Erschließung neuer Märkte in CEE erfolgreich im Bereich Expansion. Nun wird auch Leiner die Standorte innerhalb Österreichs erweitern. Die starke Positionierung am heimischen Möbelmarkt, die Leiner schon die längste Zeit besitz, verdankt man aber vor allem dem familiären Flair, das von Beginn an präsent war, und heute gar nicht mehr wegzudenken ist. Die enge Verbundenheit zu den Mitarbeitern sowie die intensive Kundennähe schufen ein einzigartiges Image, das bis heute erhalten blieb.

100 Jahre Familienbetrieb

Das Unternehmen Leiner befand sich von Beginn an in Familienbesitz und wurde von Generation zu Generation weitergeführt. Somit besitzen die Leiner Einrichtungshäuser die längste Tradition am österreichischen Möbelmarkt. 100 Jahre Unternehmensgeschichte steht demnach gleichzeitig für 100 Jahre Familientradition. Das Konzept von Rudolf Leiner Senior lautete schon 1910: "Schöner Leben und individuell Einrichten - höchste Qualität zu besten Preisen." Diesem Grundsatz folgte das Unternehmen über viele Jahrzehnte hindurch bis heute. Rudolf Leiner Junior, geboren 1913, wuchs in bescheidenen Verhältnissen auf. Später, nach seiner Ausbildung auf der Handelsakademie in Linz und einigen Voluntärsjahren in Teppichhäusern und Weißwarengeschäften, half er im elterlichen Geschäft in St. Pölten mit. Von seinem Vater lernte er damals alles, womit er später "den Leiner" zum Erfolg führte. Doch gab es auch Rückschläge: Nach dem zweiten Weltkrieg kehrte Rudolf Leiner, nach Aufenthalten im Ausland und Kriegsgefangenschaft, 1946 in seine Heimat nach St. Pölten zurück. Seine Frau Frieda hatte inzwischen das Geschäft weitergeführt. Aber das Haus war nun zerstört und die Lager geplündert. Doch auch diese schweren Zeiten sah Rudolf Leiner als Chance. Als seine Frau Frieda ihn nach seiner Heimkehr fragte: "Rudi, was mach` ma jetzt?" antwortet er entschlossen: "Ganz g'schwind groß werden, weil sonst san ma hin!" Drei Tage nach seiner Heimkehr begann Rudolf Leiner mit dem Wiederaufbau. Dabei setzte er auf Einfallsreichtum und Innovation. Mit Ende der 50er Jahre war die Wiederaufbauphase endlich überstanden. Auch in dieser Zeit konnten die Grundgedanken von Leiner - Service, Qualität und Beratung - dank großem Ideenreichtum erfolgreich umgesetzt werden. Schon damals bot man den Kunden Teilzahlungssysteme und zinsenlose Kredite an. Die Produktvielfalt stieg stetig. Das Wachstum war nun deutlich sichtbar und so fiel auch der Startschuss für die Expansion innerhalb Österreichs. In den Jahren 1960 bis 2000 wurden Filialen in Nieder -und Oberösterreich, Salzburg, Steiermark und Wien eröffnet. Als 1973 Rudolf Leiners Schwiegersohn, Dr. Herbert Koch, vorschlug, auf den damals aktuellen Trend der Selbstabholung zu reagieren, wurde kurzerhand kika ins Leben gerufen. Der Grundsatz von Rudolf Leiner jun. war seit jeher "Unser Erfolg ist, dass wir nie nur reine Möbelhändler waren. Wir waren immer ein Einrichtungshaus. Vom billigen Fußdackerl bis zum Orientteppich. Dabei haben wir uns immer nach dem Geschmack der Kunden gerichtet". Somit setzte sich Leiner als Kompletteinrichter mit Rundum- Kundenservice insgesamt 17 Mal erfolgreich in Österreich durch.

Grundgedanke Innovation

Da bei Leiner Expansion und innovative sowie visionäre Ideen immer schon eine große Rolle spielten, ist eine Erweiterung der Leiner Standorte im Westen Österreichs geplant. Die stetige Weiterentwicklung in den vergangenen Jahrzehnten lässt sich aber nicht nur an Expansionen und Produkterweiterungen ausmachen, sondern auch am äußeren Erscheinungsbild. Dieses wurde im Laufe der Zeit immer an den aktuellen Zeitgeist adaptiert. Zuletzt zeigte sich dies am, im April 2009 eröffneten, Leiner Haus in der SCS. Als eigenes Gebäude erstrahlte "der neue Leiner" in einer typisch grünen Außenfassade, die als Vorbild für eine neue Generation von Leiner-Hausfassaden gilt. Inzwischen folgten diesem Konzept weitere Leiner Standorte wie in Wien Kagran, Steyr, Linz, Wels, Langenzersdorf und Langenrohr. Und auch die neu- gestaltete Warenpräsentation sowie das Gesamtbild der Abteilungen brachten frischen Wind in das Konzept von Leiner. Auf der erstmals in der Geschichte des Traditionshauses völlig neu aufgeteilten Verkaufsfläche, befindet sich neben den Möbel auch gleich die dazugehörige Raumausstattung. Kunden sollen sich so noch leichter zurechtfinden. Durch die logische Warenpräsentation und die dadurch verkürzten Wege ist das neue Konzept noch übersichtlicher und kundenfreundlicher. Aber auch im Bereich Eigenmarken hat sich bei Leiner viel getan: Die Leiner Kollektion bietet ein Rundum- Sortiment für alle Wohnbereiche mit 7 Vorteilen serienmäßig und ohne Aufpreis. Dies offeriert dem Kunden ein vielfältiges Angebot an variablen und qualitativ hochwertigen Möbeln als eigene Marke. In Zusammenarbeit mit vorwiegend Österreichischen Lieferanten.

Die Marke Leiner

Die Marke Leiner wird durch die eigene Möbelkollektion zusätzlich in ihrer Marktpräsenz gestärkt, und Markenwerte wie Vertrauen, Qualität und Bekanntheit werden für den Kunden noch greifbarer. Nach einer aktuellen Marktforschungsstudie vom Institut "Sensor" positioniert sich die Marke Leiner ganz klar im Bereich Qualität. Nach Befragungen mittels Fragebögen und Gruppendiskussionen konnte ein deutliches und starkes Markenprofil von Leiner ermittelt werden:
Werte wie Tradition, Beständigkeit, Familie, Vertrauen, Wohlfühlen, Zuverlässigkeit oder Kompetenz wurden im Zuge der Positionierungsanalyse häufig genannt. Weiters steht Leiner für Naturverbundenheit im Bereich qualitativ hochwertige Massivholzmöbel und ist bekannt für das vielfältige Angebot an Design- Möbel für den gehobenen Anspruch. Aber auch Service, gute Beratung und Planungen "wie vom Tischler" sprechen für die Marke Leiner. Diese klare und einheitliche Markenwahrnehmung vor allem in Bezug auf Qualität und Kompetenz verdankt das Unternehmen seinem jahrzehntelangen, geradlinigen Bestreben, die Bedürfnisse des Kunden zu erkennen und danach zu reagieren. Von Generation zu Generation wurde diese bewiesen erfolgreiche Strategie weitergeführt und ausgebaut.

Die gute Qualität der Produkte wird aber auch aufgrund der Lieferanten gewährleistet, die von Leiner sorgfältig ausgewählt werden. Das gegenseitige Vertrauen und die enge Zusammenarbeit bestehen bei einigen Leiner - Lieferanten schon seit über 40 Jahren. Dabei war Leiner schon immer die Förderung vor allem heimischer Produzenten wichtig.

Kein Erfolg ohne die MitarbeiterInnen

Rudolf Leiner jun. sagte einmal in einem Interview: "Wir legen ganz großen Wert auf ein gutes Verhältnis zu unseren Mitarbeitern. Sie sind schließlich unser Kapital!" Nachdem Leiner nächstes Jahr auf 100 Jahre Erfahrung und Erfolg zurückblicken darf, gilt der Dank hierfür auch den rund 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Dabei spiegeln sich Traditionsbewusstsein und der Familiengedanke auch bei den MitarbeiterInnen wieder. Viele von ihnen sind ebenfalls schon in der 2. oder sogar 3. Generation im Unternehmen tätig. Außerdem sind viele MitarbeiterInnen schon seit, 25, 30, 35 Jahren und teilweise auch länger bei Leiner beschäftigt. Viele Führungskräfte starteten ihre Laufbahn mit einer Lehre im Unternehmen. Dieser Generationswechsel "verjüngt" zum einen das Unternehmen, zum anderen bleiben die Grundwerte erhalten, da sie stets weitergegeben werden. Langjährige Mitarbeiter haben die Geschichte, die Tradition und die Werte von Anfang an mit aufgebaut, bis heute vertreten und an die nächste Leiner- Generation weitergegeben. Ein gutes Betriebsklima hat bei Leiner daher oberste Priorität. Auf einen offenen und kooperativen Umgang miteinander wird großen Wert gelegt. Trotz des stetigen Wachstums von Leiner steht der Mensch nach wie vor im Mittelpunkt.

Standorte Leiner Österreich: 17
Gesamtumsatz 2008/2009 kika/Leiner Gruppe: 1,265 Mrd. EUR Mitarbeiter gesamt kika/Leiner Gruppe: 8.050

Rückfragen & Kontakt:

Rudolf Leiner Ges.m.b.H.
Ava Luttenfeldner (Bakk.phil.)
Tel. +43/02742/805-1565
E-mail : ava.luttenfeldner@leiner.at

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