- 01.12.2009, 19:50:15
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Iran-Experten fordern schärferes Vorgehen gegen Regime
Symposium in Wien nimmt Revolutionsgarden ins Visier
Wien (OTS) - Der im Exil lebende iranische Journalist Amir Taheri
und der US-amerikanische Iran-Experte Ilan Berman haben Dienstag auf
einem Symposium in Wien gefordert, deutlich schärfere Maßnahmen gegen
das Regime in Teheran zu ergreifen. Berman, der für das American
Foreign Policy Council in Washington arbeitet, plädierte für ein
gezieltes Vorgehen gegen die Revolutionsgarden. Die Elitetruppe des
Regimes kontrolliert 80% des iranischen Außenhandels, ist für das
Raketen- und Nuklearwaffenprogramm verantwortlich und spielt eine
maßgebliche Rolle bei der Repression gegen die iranische
Freiheitsbewegung: "Österreich sollte sich ein Beispiel am
niederländischen Parlament nehmen, das gerade gefordert hat, die
Garden in die EU-Liste terroristischer Organisationen aufzunehmen.
Angesichts des immensen wirtschaftlichen Einflusses der Garden muss
sich jedes im Iran aktive Unternehmen die Frage gefallen lassen,
inwiefern ihre Geschäfte direkt den Terror des Regimes finanzieren."
Taheri, bis 1979 Chefredakteur der wichtigsten iranischen
Tageszeitung Kayhan, schloss sich Bermans Forderung nach einer
scharfen und unverzüglichen Sanktionierung des Regimes an. Er betonte
aber, dass letztlich nur ein Sturz der Islamischen Republik die
Gefahren beseitigen kann, die von den heutigen Machthabern für die
iranische Bevölkerung, Israel und den Westen ausgehen: "Ein Sturz
dieser Terrorherrschaft ist notwendig und auch möglich, wenn die
iranische Freiheitsbewegung endlich die Unterstützung des Westens
erfahren würde."
Das Symposium, das von dem Bündnis STOP THE BOMB organisiert
wurde, schloss mit einer Podiumsdiskussion über die bisherige
westliche Appeasementpolitik des Westens gegenüber dem iranischen
Regime.
Rückfragehinweis:
Simone Dinah Hartmann
Tel. +43 650 344 88 58
Email: [email protected]
http://www.stopthebomb.net
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