• 01.12.2009, 14:40:52
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  • OTS0277 OTW0277

Engere Zusammenarbeit, um Trinkwasserversorgung zu sichern

Trinkwasservorsorgekonzept schlägt Bildung von Wasserverbünden vor

Bregenz (OTS/VLK) - Das Vorarlberger Trinkwasservorsorgekonzept
ist weitgehend abgeschlossen; die Untersuchungen unter Federführung
der Wasserwirtschaftsabteilung des Landes sind mittlerweile in sechs
von sieben Projektgebieten abgeschlossen. Mit diesem Konzept erhält
die Landesregierung eine Planungsgrundlage, um Vorsorge für die
Erhaltung der reichen Trinkwasservorkommen in Vorarlberg zu treffen
und sicher zu stellen, dass das Land Vorarlberg über seinen
wichtigsten Bodenschatz auch künftig selbst verfügen kann, sagte
Landeshauptmann Herbert Sausgruber heute, Dienstag, im Pressefoyer.

Laut Landesrat Erich Schwärzler steht in Vorarlberg in Sachen
Wasserversorgung weniger die Frage der Wassermenge im Vordergrund -
es gibt meist reichlich Niederschlag - als vielmehr die Erhaltung der
Qualität. Darüber hinaus müsse vorgesorgt werden, dass bei Unfällen,
Trockenperioden oder Naturkatastrophen eine Alternative zur
bestehenden Wasserversorgung als "zweites Standbein" gegeben ist.

Deshalb wird auch im kürzlich vollendeten Teil 6 des
Trinkwasservorsorgekonzeptes, das 22 Gemeinden im Bregenzerwald und
im Kleinwalsertal umfasst, die Bildung einer Reihe lokaler und
regionaler Verbundlösungen vorgeschlagen. Dadurch können die
Gemeinden im Krisenfall zusätzliche Bezugsmöglichkeiten nützen bzw.
einen Ausgleich der Wasserdargebote schaffen, so
Wasserwirtschaftsvorstand Thomas Blank. Grundsätzlich reichen die im
Projektgebiet vorhandenen Wasserressourcen aus, um den Bedarf
langfristig zu decken. Damit die Versorgungssicherheit gegeben ist,
werden im Konzept verschiedene Maßnahmen empfohlen, darunter 20
Quellfassungen, die Bildung von 71 Quellschutz- und
Grundwasserschutzgebieten sowie Instandsetzung bzw. Neubau von 30
Wasserbehältern. Diese Maßnahmen könnten mit einem geschätzten
Aufwand von 27 Millionen Euro umgesetzt werden, erläuterte Landesrat
Schwärzler und verwies auf die attraktiven Förderangebote von Land
und Bund.

Rückfragehinweis:

Landespressestelle Vorarlberg
   Tel.: 05574/511-20137, Fax: 05574/511-20190
   mailto:[email protected]
   http://www.vorarlberg.at/presse
   
   Hotline: 0664/625 56 68, 625 56 67

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