- 01.12.2009, 14:40:09
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2 Generationen - ein (nachhaltiger) Weg
Sonja Grabner und Hans Roth: Visionen für eine lebenswerte Zukunft

Graz (OTS) - Im Jahr 2000 unterzeichneten die führenden
Entwicklungsinstitutionen und 191 Länder dieser Erde die "Millenium
Development Goals Resolution". Die Resolution gilt als Bekenntnis zu
einer nachhaltigen Entwicklung des Planeten Erde und eine Absage an
den jahrhunderte langen Raubbau an Natur und Mensch. Die "Sustainable
Future Campaign", als Initiative der Jugend, hat es sich zum Ziel
gesetzt, mit Hilfe von Meinungsbildnern, Politikern und Unternehmern
dieses uns alle betreffende Thema einer breiten Öffentlichkeit
bekannt zu machen. Am Dienstag begrüßte der Sprecher der "Sustainable
Future Campaign", Mag. Josef Mantl, Neostadträtin Mag. (FH) Sonja
Grabner. Als Gastgeber fungierte der Pionier der Nachhaltigkeit,
Saubermacher Hans Roth.
"Sonja Grabner geht neue Wege, indem sie vernetzt und die Zukunft
in den Fokus rückt. Die Zukunft ist das, wofür wir uns interessieren
sollten, denn in ihr werden wir leben", eröffnet Hans Roth als
Gastgeber und erinnert sich gleichzeitig an das Jahr 1979, als er
gemeinsam mit seiner Frau Margret "den Saubermacher" als Roth
Umweltschutz GmbH gegründet hat. "Es war mir wichtig, in eine Branche
zu investieren, die neben der reinen Geschäftstätigkeit einen
Mehrwert für künftige Generationen darstellen sollte", so Roth
weiter. Z.B. führte Saubermacher bereits weit vor den gesetzlichen
Verpflichtungen die getrennte Abfallsammlung ein, die wiederum die
Voraussetzung für Wiederverwertung und Recycling ist. Eine Tatsache,
die heute als selbstverständlich gilt und hilft, wertvolle, nicht
erneuerbare Ressourcen wie z.B. Erdöl oder Kohle zu ersetzen.
"Wussten Sie, dass alleine durch die Ersatzbrennstoffproduktion von
Saubermacher im Jahr 140.000 Tonnen CO2 eingespart werden?", richtet
Hans Roth seine Frage an das Publikum. "Um die gleiche Menge
auszustoßen, können Sie 70.000 Mal mit einem Diesel PKW um die Erde
fahren", visualisiert Roth die eingesparte Menge deutlich. Diese
nachhaltige Verbesserung für Mensch und Umwelt war bei Firmengründung
noch nicht absehbar. "Ich bin mir sicher, dass Graz mit unserer neuen
Stadträtin für Wirtschaft, Tourismus, Bildung & Feuerwehr, eine
Stadträtin mit Visionen, frischem Denken & motivierten Zielen
bekommen hat und wünsche ihr, dass sie an ihren Zielen festhält und
Graz zu einer Stadt, die fünf Städte ist, macht!", schließt Roth sein
Eingangsstatement für Innovation und Denken über Grenzen hinaus.
Denken über eine Wahlperiode hinaus, mit einem deutlich in der
Zukunft liegenden Fokus, kennzeichnet auch Grabner's Strategie für
ein lebenswertes Graz. Unschwer zu erkennen: hier ist eine neue
Generation am Werk, die dem Ausspruch Wilhelm Busch's "wir haben
diese Welt nicht von unseren Eltern geerbt, sondern vielmehr von
unseren Kindern geliehen..." Rechnung trägt. "Meine Strategie bildet
ein Dach über alle meine Ressorts, wobei ich vor allem in einer
besseren Vernetzung zwischen Wirtschaft und Bildung eine große
Zukunftschance sehe", erläutert Grabner das notwendige verbindende
Element. Hier soll vor allem schon bei unserem Nachwuchs in Bildung
und unternehmerisches Denken investiert werden. Die Voraussetzungen
sind gut. Graz liegt mit einer Gründungintensität von 4,2 Gründungen/
1000 Einwohner unter den Top 3 und soll in den kommenden Jahren auf
Platz 1 vorrücken. Als Mitglied von Eco-World fühlt sich Graz zudem
einem Maßnahmenbündel zur Ansiedelung von innovativen "Green
Technology-Unternehmen" verpflichtet. Ergänzend dazu werden
Betriebsansiedelungen mit dem Schwerpunkt Biotech-Zulieferindustrie
rund um die Biobank des Med-Campus forciert. Aber auch die
Herausforderung an eine an die neuen Ziele angepasste
Dienstleistungsqualität wird von
Grabner thematisiert: "Durch die unterschiedlichen Zuständigkeiten
innerhalb der Verwaltung bei Betriebsansiedelungen und Erweiterungen
ergibt sich immer öfter die Notwendigkeit interdisziplinärer
Lösungen. Hier ist die Abteilung für Wirtschafts- und
Tourismusentwicklung gefordert, die Koordination aller
administrativen Schritte und Anliegen der Projektwerber über eine
zentrale Stelle zu servicieren."
Sustainable Future Campaign:
Die Sustainable Future Campaign ist die Nachhaltigkeitsinitiative
der Hochschulliga für die Vereinten Nationen zur Förderung
ganzheitlich nachhaltigen Denkensund Handelns. Im Vordergrund steht
die Sensibilisierung von Öffentlichkeit, Meinungsbildnern und Politik
sowie die Analyse der Einflußfaktoren, welche eine nachhaltige
Entwicklung regional, national wie auch international möglich machen.
Saubermacher - für eine lebenswerte Umwelt:
Als Österreichs führendes Entsorgungs- und Verwertungsunternehmen
leistet die Saubermacher Dienstleistungs AG mit innovativen
Abfallentsorgungs- und Recyclingkonzepten sowie beispielhaften
Klimaschutzmaßnahmen seit 30 Jahren einen wesentlichen Beitrag, um
die natürlichen Ressourcen für die nächsten Generationen zu erhalten.
Seit der Gründung im Jahr 1979 als Abfallsammler mit 5 Mitarbeitern
folgte ein steiler Aufstieg zum erfolgreichen, international tätigen
Unternehmen mit rund 3400 Mitarbeitern im In- und Ausland. Das
Familienunternehmen betreut von der Konzernzentrale in Graz aus ca.
60 Standorte und Beteiligungen in Österreich, Slowenien, Ungarn,
Tschechien, Rumänien und Bulgarien. Im Bereich der Entsorgung und
Verwertung von Abfällen ist die Saubermacher AG der kompetente
Partner von ca. 1600 Gemeinden und über 40.000 Betrieben aus Handel,
Gewerbe und Industrie.
Weitere Bilder unter:
http://pressefotos.at/m.php?g=1&u=55&dir=200912&e=20091201_s&a=event
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at
Rückfragehinweis:
Saubermacher Dienstleistungs AG
Mag. Jutta Hackstock-Sabitzer
Tel.: 059 800-1701
Mobil: 0664 80 598-1701
Mail: [email protected]
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