- 01.12.2009, 13:42:09
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AHS-Gewerkschaft zu Gehaltsverhandlungen
Beamtenministerin Heinisch-Hosek ist an ihren Worten und an ihrer Durchsetzungskraft für die MitarbeiterInnen im Öffentlichen Dienst zu messen.
Wien (OTS) - Bei den Gehaltsverhandlungen nicht einmal die
Inflationsabgeltung von 0,9 Prozent außer Streit zu stellen ist ein
deutliches Zeichen für mangelnde Wertschätzung der Arbeit der
LehrerInnen. Zusätzlich mit der Arbeitsplatzgarantie zu argumentieren
und alte Vorurteile zu bedienen, verschärft die Auseinandersetzung um
die Gehaltsverhandlungen.
Als Beamtenministerin sollte BM Heinisch-Hosek wissen, dass es im
Bundesdienst
- keine "totale Jobgarantie" gibt, - für BundeslehrerInnen seit Jahren keine "Pragmatisierung" mehr gibt, - ca. 20.000 BundeslehrerInnen VertragslehrerInnen sind und daher kündbar sind, - junge LehrerInnen im Normalfall 5 Jahre lang mit befristeten Jahresverträgen arbeiten müssen (in der Privatwirtschat sind solche "Kettenverträge" verboten).
Es ist daher kein Grund für ein ungenügendes Gehaltsangebot
gegeben. So die Vorsitzende der AHS-Gewerkschaft, Eva Scholik.
Weiters führt sie aus: "Frau BM Heinisch-Hosek, sie haben die
Verpflichtung für faire Arbeitsbedingungen im Öffentlichen Dienst zu
sorgen. Auch ihre MitarbeiterInnen haben das Recht auf den Erhalt der
Kaufkraft ihrer Gehälter. Setzen sie als Zeichen Ihrer Wertschätzung
für ihre MitarbeiterInnen auch eine faire Gehaltserhöhung gegenüber
der Regierung durch."
Rückfragehinweis:
Mag. Christiane Bartoga
Tel.: 01/405 61 48
mailto:[email protected]
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