• 01.12.2009, 11:51:38
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Content Award Vienna 2009: Wiener Medienszene feiert Medienpreis

ZIT schafft Plattform für Content-ProduzentInnen, herausragende Projekte prämiert

Wien (OTS) - Rund 400 Gäste strömten am Montag Abend zur Award
Night des erstmals durchgeführten Content Award Vienna 2009 ins
Wiener Media Quarter Marx. Diese neue Initiative, initiiert vom ZIT
Zentrum für Innovation und Technologie, der Technologieagentur der
Stadt Wien, einem Tochterunternehmen des Wiener
Wirtschaftsförderungsfonds (WWFF), ist eine Plattform für
Medienschaffende, die sich auf die Entwicklung von digitalem Content,
auf Games oder animierte Kurzfilme spezialisiert haben. Der Content
Award soll ein Motor für die weitere Professionalisierung von Wiener
Content-ProduzentInnen werden, die einen wichtigen Beitrag für den
Kreativ- und Medienstandort Wien leisten. "Wien hat sich in den
vergangenen Jahren sehr erfolgreich als Standort für die Medien-,
Film und Gamesbranche positioniert. Im Feld der Medienwirtschaft
arbeiten rund 50.000 Menschen in Wien. Der Award hilft dabei, das
kreative Potenzial für die Zukunft noch besser zu erschließen, um den
AkteurInnen in dieser Wachstumsbranche noch mehr Chancen zu
eröffnen", so Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Vizebürgermeisterin
Renate Brauner, die Initiatorin des Content Awards.

"Mit dem Content Award haben wir der Medienszene eine Plattform
geboten, ihre bereits fertigen Produktionen zu präsentieren, zu
vermarkten und die Basis für eine wirtschaftliche Verwertbarkeit zu
schaffen", erklärte ZIT-Geschäftsführer Claus Hofer. Parallel zu
technischen Entwicklungen wie Breitbandtechnologien, mobile Endgeräte
und zunehmende Medienkonvergenz sei laut Hofer auch auf Seite der
Contentproduktion Innovation und laufende Weiterentwicklung nötig, um
auf dem Mediensektor wirtschaftlich erfolgreich agieren zu können.
Insgesamt 209 Projekte wurden eingereicht, zehn Siegerprojekte wurden
im Rahmen der vom Satiriker-Duo Grissemann und Stermann moderierten
Award Night prämiert und ausgezeichnet.****

Fachjury und Online-Community kürten SiegerInnen, bis zu 5.000
Euro Prämie

In mehreren Kategorien wurden die besten Projekte ausgezeichnet.
Ergänzend gab es mehrere Sonderpreise. Herausragende Arbeiten gab es
in der Kategorie Shorts, wo animierte Kurzfilme, animierte
Musikvideos oder Experimentalvideos eingereicht werden konnten. Eine
hochkarätige Fachjury wählte den jungen Filmemacher und Visualisten
Adnan Popovic als Preisträger aus. Die Jury würdigt die Dramaturgie,
die Umsetzung und Inszenierung des Musikvideos "Walzerkönig".

In der Kategorie "Games" wurden alle Arten von Games gesucht.
Hier kürte eine Fachjury, der unter anderem MedienexpertInnen und der
"Moorhuhn"-Entwickler Tom Putzki angehörten, das Siegerprojekt. Als
innovativstes Game ging das 2D-Computerspiel "And Yet It Moves" der
Broken Rules Interactive Media GmbH hervor, das gänzlich neue
Spielewelten ermöglicht.

In der Kategorie "Open" bestimmte die Online-Community, wer die
Siegertrophäe entgegen nehmen durfte. Das auf einer Mischung aus
Realfilm und Animation basierende Musikvideo "Zoot Woman-Memory" von
Mirjam Baker und Michael Kren wurde mittels Internet-Voting als
Siegerprojekt auserwählt. Ingesamt 4.000 Stimmen wurden im Rahmen des
Votings abgegeben. Rund 80 Beiträge konkurrierten um die Gunst der
UserInnen.
Für die SiegerInnen der Kategorien "Games", "Short", "Open" und
FemPower betrug das Preisgeld je 5.000 Euro.

Der FemPower-Preis ging an die Kunststudentin Maria Legat, die
das Storyboard machte und maßgeblich bei Drehbuch, Regie, Schnitt und
handgezeichneter Animation für das Musikvideo "Schwoaza Mann"
verantwortlich zeichnet. Das in Wien gedrehte Video der Band Millions
of Dreads beschäftigt sich mit dem Thema Diskriminierung.

Der erst 13-jährige Florian Matzka, der sich schon seit
frühester Kindheit mit Schauspiel und Film beschäftigt und bei seinem
Projekt Regie und Schnitt übernahm, gewann den mit 1.000 Euro
dotierten Preis in der Kategorie "Unter 18".

Zahlreiche attraktive Sonderpreise vergeben

Die Sonderpreise wurden vor allem für die nachhaltige
Unterstützung junger Medien- und Content-Schaffender vergeben. So
ermöglicht der Marx Media Vienna-Sonderpreis zwei in Wien lebenden
Künstlern bzw. Filmschaffenden die Chance, die technische
Infrastruktur im Media Quarter Marx für die professionelle Gestaltung
einer Nachfolgeproduktion zu nutzen. Der Wert dieses Sonderpreises
beträgt 10.000 Euro. Der Sonderpreis Infoscreen bietet drei
GewinnerInnen die einmalige Möglichkeit, ihre Filme bzw. ihr Game
über die in der U-Bahn und anderen öffentlichen Verkehrsmitteln
verbreiteten Infoscreens einem breiten Publikum zu präsentieren. Der
Gesamtwert dieses Sonderpreises beträgt 100.000 Euro.

Die Wien Holding steuerte zwei Sonderpreise im Gesamtwert von
4.000 Euro bei. Damit wird einerseits ein Games-Produzent
unterstützt, andererseits der Messebesuch einer jungen Künstlerin bei
der Berlinale 2010 ermöglicht.

Der Games-Entwickler Felix Bohatsch, von Broken Rules
Interactive Media GmbH, erhielt für sein prämiertes Game "And Yet It
Moves" auch eine vom ZIT bereitgestellte Technologieberatung.

Medien leben und arbeiten in Wien - Stadt fördert innovative
Medienwirtschaft

Der Content Award ist ein weiterer Baustein in der
Medienoffensive der Stadt Wien über ihre Technologieagentur ZIT,
einem Tochterunternehmen des WWFF. Gerade angelaufen ist der bereits
dritte Förderwettbewerb des ZIT im Medienbereich, Call Media Vienna
2010, der Innovationen in den Feldern Bewegtbild, Mobiles Internet
und Games fördert. Die Stadt Wien stellt dafür insgesamt eine Million
Euro bereit.

Optimale Infrastruktur für die Medienwirtschaft schafft die
Stadt Wien über das ZIT durch den Aus- und Aufbau des Medienstandorts
in St. Marx, dem Media Quarter Marx (MQM). Derzeit entsteht in
Kooperation mit einem privaten Partner Österreichs größtes
Medienzentrum mit einer Fläche von rund 40.000 Quadratmetern.
Modernste Büros und Hochleistungs- Film- & TV-Studios stehen den
Medienschaffenden hier zur Verfügung.

Die SiegerInnen der einzelnen Kategorien im Überblick

Sieger Kategorie Shorts (bestimmt von Fachjury):

o Adnan Popovic, Musikvideo "Walzerkönig", ein Video für die 
  österreichische One-Man-Band Laokoongruppe

     Sieger Kategorie Games (bestimmt von Fachjury):

o Felix Bohatsch, Broken Rules Interactive Media GmbH, "And Yet It 
  Moves"

Sieger Kategorie Open (Publikumspreis):

o Mirjam Baker und Michael Kren, Musikvideo "Memory", ein Video 
  für die britische Popband Zoot Woman

      Sieger Kategorie U18 (bestimmt von Fachjury):

o Florian Matzka, Kurzfilm "Borgen bringt Sorgen"

Siegerin Kategorie FemPower (bestimmt von Fachjury):

o Maria Legat, Musikvideo "Schwoaza Mann", ein Video für die 
  österreichische Reggaeband Millions of Dreads

Sonderpreise

Gewinner Sonderpreis Infoscreen:

o Wolfgang Zimmermann/Die Mediengesellschaft FilmproduktionsgmbH, 
  Aufklärungsfilm "Sex, we Can!?"
o Felix Bohatsch, Broken Rules Interactive Media GmbH, "And Yet It 
  Moves"
o Emanuel Amler, Kurzfilm "The Date"

     Sonderpreis MMV - MQM:

o Harald Hund und Paul Horn, Kurzfilm "Dropping Furniture"

     Sonderpreis Wien Holding Games: 

o Coign of Vantage Seifried bobblebrook OG

     Sonderpreis Wien Holding Berlinale: 

o Claudia Larcher, Kurzfilm "HEIM"

     Sonderpreis Consulting-Package KS3 und TP: 

o Felix Bohatsch, Broken Rules Interactive Media GmbH, "And Yet It
Moves"

Alle Nominerten und die GewinnerInnen sind ab 02.12.2009 bis
Ende Dezember 2009 online zu sehen: www.contentaward.at

o Webtipps: www.contentaward.at, www.zit.co.at

rk-Fotoservice: www.wien.gv.at/ma53/rkfoto/

(Schluss) red

Rückfragehinweis:
PID-Rathauskorrespondenz:
www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Georg Brockmeyer
Wiener Wirtschaftsförderungsfonds
Kommunikation
Telefon: 01 4000-86736
Mobil: 0664 433 72 74
E-Mail: [email protected]

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