Grillitsch: Österreich erhält Schlüssel-Ressort in EU-Kommission

Ländlicher Raum profitiert direkt von der EU-Regionalförderung

Wien (OTS) - "Ich gratuliere Johannes Hahn zu seiner neuen verantwortungsvollen Aufgabe in Brüssel und sehe in ihm einen verlässlichen Partner in der EU-Kommission. Nach Budgetmitteln ist das Ressort für Regionalpolitik immerhin das zweitgrößte Ressort hinter der Landwirtschaft", freut sich Bauernbund-Präsident Fritz Grillitsch über die Entscheidung von EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso, den ehemaligen VP-Wissenschaftsminister Hahn zum EU-Regionalkommissar zu küren. So vergibt das Dossier, das mit rund EUR 48 Mrd. per Jahr ausgestattet ist, doch zahlreiche Mittel, aus denen der ländliche Raum und somit die österreichischen Bäuerinnen und Bauern direkten Nutzen ziehen.

Öko-Energie profitiert unmittelbar

"Gerade vom EU-Regionaltopf profitiert ganz direkt der ländliche Raum: Strukturschwache, ehemalige Ziel 1-Gebiete, wie das Burgenland oder die Steiermark, konnten dank der EU-Förderungen zuletzt aufholen. Besonders die Öko-Energie, ein Thema, auf das die Landwirtschaft in Österreich in Zukunft immer stärker setzen wird, darf sich aus den Projektförderungen für Umwelt- und Energieprogramme einen ordentlichen Aufschwung erwarten. Hahn ist aber auch der Garant dafür, dass es zu keinen Kürzungen im Agrar-Budget in der kommenden Finanzierungsperiode ab 2013 kommt", betont Grillitsch, der hofft, "dass sich der Schaden für Österreich in Grenzen hält. Schließlich hätte unser Land auch das mächtige Agrarressort bekommen können, was von Bundeskanzler Werner Faymann leider erfolgreich verhindert worden ist", bedauert Grillitsch.
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