ASFINAG: A 7 Mühlkreis Autobahn - Anschlussstelle Auhof: Startschuss für UVP

Geplanter Baubeginn 2011

Wien (OTS) - Mit der Einreichung der Umweltverträglichkeitserklärung (UVE) beim Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) am 27. November 2009 hat die Anschlussstelle (ASt) Auhof auf der A 7 Mühlkreis Autobahn einen wichtigen Meilenstein auf ihrem Weg zur Realisierung erreicht. Damit beginnen die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) und die Materienrechtsverfahren durch das Ministerium und die beauftragten unabhängigen Gutachter.
In dieser Projektphase werden das technische Projekt und sämtliche Erkenntnisse aus anderen Fachbereichen - von der Verkehrsplanung über Maßnahmen zum Schutz von Mensch und Natur bis hin zur Landschaftsgestaltung - genauestens untersucht und überprüft.

Die zusätzliche Anschlussstelle Auhof wird zwischen den bestehenden ASt Linz-Dornach (km 15) und ASt Treffling (km 19) errichtet werden und die verkehrliche Vernetzung entlang der A 7 erhöhen. Bürgermeister Franz Dobusch: "Mit der neuen Anschlussstelle Auhof wird der Linzer Stadtteil Auhof von dem aus der Altenbergerstraße kommenden und zur Autobahn und in das Linzer Stadtzentrum führenden Durchzugsverkehr künftig erheblich entlasten. Sie ist aber auch wesentlich für die Sicherstellung der Erreichbarkeit des neu errichteten "Science-Park", - dem Gewerbe-, Ausbildungs- und Forschungszentrum - ohne das Siedlungsgebiet durch zusätzlichen Verkehr zu belasten. Damit wird ein staufreier Anschluss vom Schulzentrum und der Universität Auhof zur A 7 Mühlkreis Autobahn geschaffen", betont Bürgermeister Dobusch.

Bauherr ist die ASFINAG, die für die Umsetzung verantwortlich ist. "Die Gesamtkosten für den Bau dieser neuen Anschlussstelle belaufen sich auf rd. Euro 9,3 Mio. netto, betont DI Alexander Walcher, Geschäftsführer der ASFINAG Bau Management GmbH. "In Zusammenarbeit mit dem Land Oberösterreich und der Stadt Linz ist es uns gelungen, ein Finanzierungsmodell zu entwickeln, welches Zuschüsse von beiden Partnern vorsieht. Denn mit der Errichtung der Anschlussstelle Auhof erfahren zum einen Universität und "Science-Park" eine wesentliche Standortattraktivierung, zum anderen wird das Wohngebiet Auhof wesentlich vom Durchzugsverkehr entlastet", stellt Walcher fest.
Die Anschlussstelle Auhof wird in der ersten Ausbaustufe als Halbanschlussstelle mit den Relationen von und nach Linz gebaut. Dabei wird der nördliche Ast mit einem Kreisverkehr an den Koglerweg angeschlossen. Der südliche Anschlussstellenast nützt das Hochplateau im Bereich des Steinhauser Hofes und wird mit geringem Höhenverlust durch einen T-Knoten an den Koglerweg angeschlossen. Der Anschlussbereich Prager Straße - Koglerweg wird als T-Knoten mit Linksabbiegestreifen ausgeführt werden, der Knoten Altenberger Straße - Koglerweg als Kreisverkehr errichtet.

Geplanter Baubeginn: Anfang 2011
Geplante Verkehrsfreigabe: 2012

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