• 26.11.2009, 11:52:08
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JVP-Kurz: Volksbefragung kostet unnötige Millionen

Zahlreiche Umfragen belegen den Wunsch nach 24-Stunden-U-Bahn-Verkehr am Wochenende

Wien (OTS) - "Der Gedanke an eine mögliche Volksbefragung bereitet
Kopfschmerzen, vor allem wenn man an die vergeudeten Millionen denkt.
Die Kosten für eine solche Volksbefragung belaufen sich nach ersten
groben Schätzungen auf rund 8 bis 10 Millionen Euro. Alleine die
Hälfte dieser Summe würden den "Rund-um-die-Uhr"-Betrieb am
Wochenende für ein Jahr ermöglichen", kritisiert Sebastian Kurz,
Obmann der Jungen ÖVP Wien, die Gangart Häupls.

Jede Umfrage belegt, dass sich die Wienerinnen und Wiener für einen
U-Bahn-Betrieb rund um die Uhr aussprechen. Die Junge ÖVP Wien stellt
sich daher die Frage, warum Bürgermeister Häupl einen solchen
Verwaltungsaufwand anstrebt, um dies nur noch einmal bestätigt zu
bekommen. Instrumente der direkten Demokratie und Bürgerbeteiligung
sind zweifellos wichtig und kommen in dieser Stadt ohnehin viel zu
kurz. Aber dann darf das keine Show und eine Ansammlung von No-Na
Fragen sein, sondern sollte sich mit den tatsächlichen Problemen
unserer Stadt beschäftigen.

"Umsetzten statt abwarten muss das Motto sein. Bürgermeister Häupl
setzt hier auf eine unverständliche Verzögerungstaktik, wo doch schon
jetzt klar ist, dass die Junge ÖVP Wien mit ihrer Forderung voll ins
Schwarze getroffen hat. Jetzt mühsam ein Wahlzuckerl draus basteln zu
wollen um bei den Jungen zu punkten, ist eindeutig der falsche Weg",
so Kurz abschließend.

Rückfragehinweis:
Junge ÖVP Wien, www.jvpwien.at, Bartensteingasse 16, 1010 Wien, Tel.: 01/51543 - 500, Fax: 01/51543 - 509, [email protected]

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