ÖH zu Hochschuldialog: Anliegen der Studierenden müssen umgesetzt werden

Hahn muss partizipatives Konzept für das weitere Vorgehen vorlegen

Wien (OTS) - Auf scharfe Kritik der ÖH-Bundesvertretung stößt der beim heutigen Hochschuldialog vorgeschlagene weitere Arbeitsprozess:
"Wir sind gegen die Diskussion in Arbeitsgruppen mit fragwürdiger Schwerpunktsetzung und Abstimmungen nach dem Mehrheitsprinzip. Bei Mehrheitsentscheidungen, in denen VerfechterInnen von Zugangsbeschränkungen und Studiengebühren die Mehrheit stellen, werden Lösungsansätze im Sinne der Studierenden zur Farce", erklärt Sigrid Maurer vom ÖH-Vorsitzteam.

"Wir fordern Hahn auf, bis Ende der Woche eine Diskussionsform vorzulegen, in der die Stimme der Studierenden Gehör finden kann. Wird dies nicht der Fall sein, sehen wir wenig Sinn an einer Beteiligung am sogenannten Hochschuldialog", sagt Thomas Wallerberger vom Vorsitzteam der ÖH-Bundesvertretung.

Die Forderungen der StudentInnen müssen in der Umsetzung der offenen und demokratischen Hochschulen münden. "Als Dekoration für einen Diskussionsprozess, der am Ende bloß das Mascherl "Die Studis waren ohnehin dabei" trägt, stehen wir nicht zur Verfügung", so ÖH-Generalsekretärin Eva Maltschnig.

Rückfragen & Kontakt:

Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Alexander Dworzak, Pressesprecher
Tel.: 0676 888 52 211
alexander.dworzak@oeh.ac.at
http://www.oeh.ac.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NHO0002