• 25.11.2009, 12:41:37
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Raiffeisen-Capo Ferdinand "Ferry" Maier prescht vor:

"ÖVP soll die Hofburg-Wahl freigeben!"

Wien (OTS) - In der Frage Bundespräsidentschafts-Wahl taumelt die
ÖVP in ein "vermurkstes" Desaster, wie dies Steiermarks VP-Chef
Hermann Schützenhöfer treffend formuliert. In der neuesten Ausgabe
des Nachrichtenmagazins NEWS geht der Generalsekretär des österr.
Raiffeisenverbandes, Ferdinand "Ferry" Maier, er ist auch
einflussreichster ÖVP-Nationalratsabgeordneter, einen Schritt weiter:
Er empfiehlt der Bundespartei rund um Vizekanzler Josef Pröll
dringendst, nunmehr die Hofburgwahl jedenfalls ohne eigenen
Kandidaten zu bestreiten und den April-Wahlgang überhaupt für die
Partei-Sympathisanten "freizugeben."

Dabei, so wurde NEWS bestätigt, hatte es unmittelbar vor der
Wiederkandidatur-Ankündigung von Amtsinhaber Heinz Fischer innerhalb
der ÖVP noch letzte, merkwürdige Rettungsversuche gegeben: Obwohl
wesentliche Teile der Partei, die Länder Vorarlberg und Tirol sowie
die Wirtschaft noch im Oktober eine allfällige Kandidatur von
Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll strikt abgelehnt hatten
und Erwin Pröll auch daraufhin seinen Verzicht erklärte, versuchten
ÖVP-Granden in letzter Sekunde offenbar die Volte rückwärts: In
Geheimgesprächen beknieten Parteichef Josef Pröll sowie die
Landesparteichefs Schützenhöfer (Stmk.) und Josef Pühringer (OÖ.)
noch in der Vorwoche eben jenen LH Erwin Pröll, seinen Verzicht
"nochmals zu überdenken" und fragten ihn dreimal, "ob sein
Kandidatur-Nein endgültig sei." Und bissen beim darob eher
verblüfften Onkel des Parteichefs prompt auf Granit - er lasse sich
nicht zum Politkasperl machen, sein Nein heiße endgültig Nein!

Rückfragehinweis:
Sekretariat NEWS
Chefredaktion
Tel.: (01) 213 12 DW 1103

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