Wiener Budget 2010 - SP-Wutzlhofer: Wien hat bei Bildung die Nase vorn!

Wien (OTS/SPW-K) - "Im Budget 2010 zeigt sich, welch große Bedeutung Bildung in unserer Stadt hat: 1,6 Milliarden Euro fließen in den Bildungsbereich. Das allein ist ein Beleg dafür, dass Wien bei der Bildung die Nase vorn hat", stellte Gemeinderat Mag. Jürgen Wutzlhofer gestern in seiner Rede im Wiener Gemeinderat zum Budget 2010 fest.

Ein Beweis dafür sei das Erfolgsmodell der Wiener Mittelschule, das es seit Herbst 2009 an 21 Schulstandorten gibt: "Der Andrang ist riesig. Und das mit gutem Grund: Die Wiener Mittelschule verbindet die Stärken der verschiedenen Schularten optimal miteinander:
Individuelle Förderung steht im Vordergrund, nicht frühe Selektion Die Wiener Mittelschule ist das Modell der Zukunft und es muss unser Ziel sein, dass es flächendeckend umgesetzt wird, obwohl einige Oppositionsparteien das immer noch verhindern wollen", sagte Wutzlhofer.

Viele weitere Schwerpunkte festigen laut Wutzlhofer Wiens Vorreiterrolle im Bildungsbereich. Ein Beispiel sei etwa der Bildungscampus in Monte Laa, der neue Standards setze: "Hier rücken Kindergarten und Schule und damit Lernen und Freizeit näher zusammen", betonte Wutzlhofer. Weitere Standorte für das Campus-Modell seien bereits eingeplant. Am Nordbahnhof wird bereits gebaut, die Projekte Donaufeld Nord und Seestadt Aspern seien in Planung. Gleichzeitig werde auch die Nachmittagsbetreuung ausgebaut, sagte der SPÖ-Politiker: "Allein in die Subvention des Trägervereins für die Nachmittagsbetreuung an Wiener Schulen fließen im kommenden Jahr 4 Millionen Euro mehr."

Ein wichtiger Punkt sei auch die Schulsozialarbeit: "Ein Team von 20-30 Schulsozialarbeiterinnen und -sozialarbeitern soll an der Nahtstelle zwischen Schule und dem außerschulischen Bereich arbeiten und die 200 Beratungslehrerinnen und -lehrer, sowie Psychagoginnen und Psychagogen unterstützen."

"Erste Bildungsinstitution im Leben ist der Kindergarten. Wien hat das früh erkannt und deswegen den Gratiskindergarten eingeführt. Dafür war eine komplette Umstellung des Fördersystems notwendig - ein Kraftakt in sehr knapper Zeit, der dank des Einsatzes aller Handelnden gelungen ist", zeigte sich Wutzlhofer erfreut. Damit sei eine Riesenentlastung für die Eltern in der Höhe von über 2700 Euro pro Kind und Jahr ermöglicht worden. Wutzlhofer: "Für mich ist das die wirkungsvollste Entlastungsmaßnahme in Zeiten der Wirtschaftskrise in der ganzen Republik!"
Am Ausbau der Betreuungsplätze werde weiterhin mit Hochdruck gearbeitet. "Seit Jahren bauen wir permanent aus. Daher ist Wien auch so nah wie kein Bundesland an dem Ziel, für jedes Kind einen Betreuungsplatz zur Verfügung stellen zu können", stellte Wutzlhofer klar, "mit einer Ausbildungsoffensive im Bereich der Kindergartenpädagoginnen und -pädagogen wird mit Hochdruck daran gearbeitet, dass auch der erhöhte Personalbedarf dafür gedeckt werden kann."

Aber Bildung finde in Wien nicht nur in den Schulen und Kindergärten statt, unterstrich der SPÖ-Politiker: "Wertvolle Kompetenzen vermitteln auch die Wiener Volkshochschulen, die Musik-und Singschulen. Wahre Bildungstempel sind die Büchereien. Ganz selbstverständlich dient auch der Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien der Bildung der Wienerinnen und Wiener. Dazu gehören die Website wien.gv.at genauso wie etwa Inserate in den Zeitungen."

"Man sieht, Wien ist auch für das kommende Jahr im Bildungsbereich hervorragend aufgestellt. Ohne Bildung hört der Mensch auf, Mensch zu sein, hat Erasmus von Rotterdam gesagt. Das lassen wir in Wien nicht zu", sagt Wutzlhofer.
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