Einladung zur PRESSEKONFERENZ: Oberösterreichs Industrie fordert vehement Kunststofftechnik-Masterstudium in Linz

Wien (OTS) - - Oberösterreichs Industrie warnt vor Skandal in der

universitären Bildungspolitik
- Linz wird gegenüber Leoben benachteiligt
- Studenten werden gezwungen, für weiterführendes Studium das Bundesland zu wechseln
- Österreichs Kunststoffindustrie braucht jährlich mindestens 100 Absolventen
- Alleine 50% davon benötigt die OÖ Industrie
- Neues Kunststofftechnikstudium in Linz hat bereits bei Beginn rund 100 Inskripienten

Ihre Gesprächspartner:

  • Karl Rametsteiner, KE KELIT Kunststoffwerk GmbH, Leiter Forschung & Entwicklung, Beiratssprecher des Kunststoff-Clusters
  • Mag. Dr. Peter Untersperger, Vorstandsvorsitzender Lenzing AG, Obmann der Wirtschaftskammer Österreich im Fachverband der chemischen Industrie
  • Dr. Axel Greiner, Vorstand Greiner Holding AG
  • DI Dr. Alfred Stern, Senior Vice President Innovations & Technology Borealis AG
  • DI Dr. Joachim Haindl-Grutsch, Geschäftsführer Industriellenvereinigung OÖ

Hintergrundinfo:

Bei der Kunststofftechnik hatte die Universität Leoben bisher Monopolstellung. Das Polymere Competence Center Leoben (PCCL) war Zentrum der Kunststofftechnik-Forschung. Viele oberösterreichische Betriebe waren Partner des PCCL. Doch der Industrie ging in Leoben zu wenig weiter. Borealis etwa bot Leoben und Linz gleichermaßen Unterstützung für den Fall an, dass die Kunststofftechnik ausgebaut würde. Denn die Kunststoffbranche in Österreich bräuchte pro Jahr 100 Fachkräfte mit Universitätsabschluss, die Universität Leoben brachte aber nur 15 hervor.

Die JKU baute in Linz mit Unterstützung des Landes die Universität in diese Richtung aus und der renommierteste Professor Leobens für dieses Fachgebiet, Reinhold Lang, wechselte nach Linz. Etliche Unternehmen, darunter Borealis, aber auch die Universität Linz, stiegen aus dem PCCL aus und bemühen sich um eigene Forschungsprojekte.

Dies wird in Leoben quasi als eine Mischung aus unlauterem Wettbewerb und Majestätsbeleidigung betrachtet. Offenbar soll verhindert werden, dass Linz neben dem Bachelor-Studium auch noch ein weiterführendes Master-Studium anbietet. Auch die Unterstützung durch den Bund für Linz soll so gering wie möglich gehalten werden. Dabei geht es um zwölf Millionen Euro.

Um Zusage unter: g.kneidinger@sk-pr.at oder
Antwortfax unter 0732 / 77 06 49 14 wird gebeten.

PRESSEKONFERENZ: Oberösterreichs Industrie fordert vehement
Kunststofftechnik-Masterstudium in Linz


Datum: 27.11.2009, um 10:00 Uhr

Ort:
Vienna International Press Center des ÖJC
Blutgasse 3, 1010 Wien

Rückfragen & Kontakt:

Gerald Kneidinger MBA
Schuller & Kneidinger Kommunikationsberatung GmbH
Tel.: 0732 77 06 49 16
Mobil.: +43 (0)664 548 50 67
E-Mail: g.kneidinger@sk-pr.at

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