• 21.11.2009, 08:00:34
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"profil": Anton Pelinka kontert Ariel Muzicant

"Unbotmäßigkeit gegenüber Muzicant"

Wien (OTS) - In der kommenden Montag erscheinenden Ausgabe des
Nachrichtenmagazins "profil" nimmt Anton Pelinka zu den Vorwürfen
Stellung, die Ariel Muzicant, Präsident der Israelitischen
Kultusgemeinde Wien, gegen ihn in einem Interview mit "profil"
(profil 47/09) erhoben hatte. Pelinka, der Anfang November als
Vorstandsvorsitzender des Wiesenthal Instituts zurückgetreten ist:
"Das Institut war durch den Dauerkonflikt mit der Kultusgemeinde
blockiert."

Laut Pelinka führten die fast einjährigen Verhandlungen über das
Archiv der Kultusgemeinde (IKG) "zum faktischen Erliegen der
Tätigkeit des Wiesenthal Instituts". Muzicant als Vertreter der IKG
habe das Wiesenthal Institut "zehn Monate durch ständiges Hinhalten
entscheidend gehindert", endlich seine Arbeit aufzunehmen.

Er als Unterzeichner der Förderverträge mit Bund und Stadt Wien
habe die Subventionsgeber informiert, "nachdem klar wurde, dass ein
seriöses Weiterarbeiten auf der Basis der Förderverträge nicht mehr
möglich ist". - Muzicant hatte Pelinka daraufhin vorgeworfen, er
wolle das Institut "zerstören".

Pelinka stellt nun in seinem Gastkommentar in "profil" die Frage,
ob dieser Vorwurf auch dem in der Vorwoche zurückgetretenen
Internationalen Wissenschaftlichen Beirat sowie alle anderen gelte,
die das Wiesenthal Institut inzwischen verlassen haben. Die
Rücktritte sprächen "wohl für eine umfassende Verschwörung". Pelinka
abschließend: "So sehen Verschwörer aus: Sie gründen ein Institut,
nur um es dann zerstören zu wollen. Der Beleg für die Konspiration:
Unbotmäßigkeit gegenüber Muzicant."

Rückfragehinweis:
"profil"-Redaktion, Tel.: (01) 534 70 DW 3501 und 3502

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