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Heinisch-Hosek: "Kinderrechte müssen als Menschenrechte anerkannt werden"

Knapp davor, Kinderrechten Verfassungsrang zu geben - Kinderdemonstration mit hunderten TeilnehmerInnen

Wien (OTS/SK) - "Es darf Kindern nicht verwehrt bleiben, dass sie ein gewaltfreies Leben führen, Zugang zu Bildung haben, und sich artikulieren und mitteilen dürfen", so Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek heute, Freitag, am Rande der Kinderdemonstration der Österreichischen Kinderfreunde in der Wiener Innenstadt. "Als alte Kinderfreundin" zeigte sich Heinisch-Hosek erfreut, dass man durch die jüngste Einigung zwischen SPÖ und ÖVP nun knapp davorstehe, Kinderrechten Verfassungsrang zu geben - es gehe nur noch um Verhandlungen mit der Opposition. Künftig werden Kinder in Österreich damit die Möglichkeit haben, ihre Rechte vor Gericht zu bringen: "Das ist ein wichtiger erster Schritt - denn Kinderrechte müssen als Menschenrechte anerkannt werden", so die Bundesministerin. ****

"Ein Tag zum Feiern" ist es für die Frauenministerin: Kinderrechte wie etwa das Recht auf Gewaltfreiheit, auf Schutz vor sexuellem Missbrauch, sowie auf Partizipation in allen Belangen werden in Österreich in die Verfassung aufgenommen - sobald die Verhandlungen mit der Opposition abgeschlossen sind. Hunderte Kinder folgten daher dem Aufruf, ihre Rechte einzufordern. "Viele Kinder gehen auf die Straße, um klarzumachen: Wir brauchen eine Lobby. Diese Lobby können wir Politikerinnen und Politiker jetzt sein", ist Heinisch-Hosek überzeugt.

Kinderausbeutung weltweit muss aufhören

Die Bundesministerin zeigte sich stolz darauf, dass in Österreich zahlreiche Rechte, die Teil der UN-Kinderrechtskonvention sind, etwa das Recht der Kinder auf Bildung, in Österreich seit langem in der Praxis umgesetzt sind. "Mein großer Wunsch wäre es, dass sich die Situation von Kindern auch in jenen Ländern der Welt verbessert, wo Kinder nach wie vor ausgebeutet werden, oder als KindersoldatInnen rekrutiert werden", so die Frauenministerin abschließend. (Schluss) as

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