• 19.11.2009, 13:21:18
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VP-Wolf ad Mailath-Pokorny: Engagement für Unibesetzer unglaubwürdig

Wien kassiert Studiengebühren und verlangt sogar Geld für Aufnahmeprüfungen

Wien (OTS) - Das Engagement von Stadtrat Mailath-Pokorny rund um
die finanzielle Ausstattung der österreichischen Universitäten und
die Sympathie, die er den streikenden Studenten entgegenbringt, ist
mehr als fadenscheinig. Denn während er seine Solidarität mit den
Anliegen der Unibesetzer bekundet, verlangt sein Kollege Stadtrat
Oxonitsch von den Studierenden am Konservatorium Wien hohe
Studiengebühren pro Semester und lässt sich sogar die Kosten für die
Zulassungsprüfung mit 50 Euro vergüten.

"Der Herr Kulturstadtrat ist mehr als unglaubwürdig, wenn er auf der
einen Seite die Zustände an den Universitäten kritisiert, die Stadt
Wien aber gleichzeitig an den eigenen Universitäten frisch fröhlich
Studiengebühren einhebt", so der Kultursprecher der ÖVP Wien, LAbg.
Franz Ferdinand Wolf.

Sich mit den Problemen der österreichischen Universitäten und deren
Studierenden zu exponieren, ist lediglich der klägliche Versuch, von
den offenen Baustellen in Wien abzulenken.

"Wenn sich Kulturstadtrat Mailath-Pokorny konstruktiv in die
Diskussion einbringen will, dann sollte er versuchen, in seinem
Bereich mit gutem Beispiel voranzugehen, statt sich mit
bundespolitischen Themen profilieren zu wollen", so Wolf
abschließend.

Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (+43-1) 4000 /81 913, Fax:(+43-1)4000/99 819 60
mailto:[email protected]

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