• 19.11.2009, 13:13:42
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FP-Gudenus zu Kindergartenmisere: Häupl-Brief - viel versprochen, wenig gehalten

Mütter und Väter von SPÖ-Wien an der Nase herumgeführt

Wien (OTS/fpd) - Prahlerisch angekündigt, aber in Wirklichkeit
enttäuschend war das mittels Brief an alle Haushalte verschickte
Versprechen Häupls, wonach es für jedes Wiener Kind einen kostenlosen
Kindergartenplatz geben wird, kritisiert heute der Bildungs- und
Jugendsprecher der FPÖ-Wien, LAbg. Mag. Johann Gudenus.

Zu wenige Kindergartenplätze, zu wenige und schlecht bezahlte
Pädagoginnen, zu große Gruppen und auch von kostenloser Betreuung
kann keine Rede sein. Es sei erschreckend, wie miserabel es um diese
Bildungseinrichtung bestellt sei. Wiens Pädagogen sind mittlerweile
völlig überfordert, die Kindergärten restlos überfüllt. "Es kann
nicht sein, dass Eltern 2 bis 3 Jahre auf einen Kindergartenplatz
warten müssen. Da werden ihre Kinder dann schon wieder eingeschult.
Oder aber sie melden bereits ihre ungeborenen Kinder an, um
rechtzeitig zumindest 3-jährig einen Platz zu bekommen", meint
Gudenus.

Bessere Rahmenbedingungen seien dringend notwendig, denn der
Kindergarten soll kein bloßer Aufbewahrungsort unserer Jüngsten sein,
wo nur mehr darauf geachtet werden kann, dass sich niemand verletzt.
Er soll eine qualitätsvolle Bildungseinrichtung werden, mit
altersadäquater Betreuung. Angesichts der beträchtlichen
Verantwortung, die Kindergärtnerinnen tragen sowie der
außergewöhnlichen Herausforderung, mit der sie tagtäglich
konfrontiert sind, ist es daher längst überfällig, deren Einkommen
zumindest dem Durchschnittsgehalt öffentlich Bediensteter anzupassen.
Bisher liegen die Pädagogen mehr als 30 Prozent darunter. Nicht
zuletzt würden sich dann auch wieder mehr Menschen für diesen Beruf
entscheiden, fordert Gudenus.

Bereits im Vorhinein sei klar gewesen, dass Häupl seine Ankündigungen
nicht halten könne. Die Vorbereitungsarbeit von Stadtrat Oxonitsch
sei ganz offensichtlich miserabel gewesen. Diese Arbeitsweise sei
allerdings bezeichnend für die Wiener SPÖ und begründet einmal mehr,
weshalb die Bevölkerung ihr Vertrauen in die Stadtregierung längst
verloren habe. Die Rathaussozialisten haben in dieser Causa gänzlich
versagt und sowohl die Pädagoginnen, als auch die Mütter und Väter
nur an der Nase herumgeführt, so Gudenus abschließend. (Schluss) hn

Rückfragehinweis:
Klub der Freiheitlichen, Pressestelle
Tel.: Tel.: (01) 4000 / 81 798

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