• 19.11.2009, 12:21:26
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Kopenhagen: Online-Petition "Don't nuke the climate!"

Atomkraft darf nicht als Klimaschutzmaßnahme deklariert werden

Wien/Kopenhagen (OTS) - Anlässlich des bevorstehenden
UN-Klimagipfels in Kopenhagen startet "Antiatom Szene" heute auf
www.antiatomszene.info die Online-Petition "Don't nuke the climate!".
Ziel der Online-Kampagne ist es, zu verhindern, dass Atomkraft im
Rahmen des Klimagipfels in Kopenhagen fälschlicherweise den Stempel
"saubere Technologie" erhält und als Klimaschutzmaßnahme deklariert
wird. Mittels der Online-Aktion können BürgerInnen rasch und
unkompliziert per Mausklick sämtliche österreichische
Entscheidungsträger auffordern, Atomkraft als Klimaschutzmaßnahme
vehement abzulehnen und ihre Stimme in Kopenhagen zu erheben.

Die Online-Kampagne richtet sich an Umweltminister Berlakovich,
den Klimaschutzbeauftragten des Landes OÖ Herrn DI Drack, an alle
Umweltlandesräte, und Umweltsprecher im Nationalrat, sowie an alle
österr. EU-Abgeordneten.

Das derzeitige Kyoto-Protokoll schließt - zu Recht - Atomkraft als
Lösung zur Reduktion der Treibhausgas-Emissionen aus. Die
Atomindustrie übt jedoch zusammen mit bestimmten Ländern großen Druck
aus, damit diese gefährliche und umweltschädliche Technologie einen
Platz in der nächsten Klimavereinbarung erhält! Dies würde dazu
führen, dass beträchtliche öffentliche Gelder für Atomkraft frei
würden und das zulasten echter Lösungen. In diesem Zusammenhang ist
auch die ANEF-Resolution (Antinuclear European Forum) vom
Antiatom-Beauftragten des Landes Oberösterreich und internationalen
NGOs sehr wichtig, welche eine Aufforderung an die EU beinhaltet,
eine Abgabe auf Atomstrom einzuheben, um falsche Lenkungseffekte
durch den Handel mit Emissionszertifikaten zugunsten der Atomkraft zu
vermeiden. Die Höhe der Abgabe auf Atomstrom soll vergleichbar mit
jener sein, die auf Strom aus Braunkohle-Kraftwerken eingehoben wird.

"Es muss mit allen Mitteln verhindert werden, dass in Kopenhagen
die Märchen der Atomlobby fruchten. Atomkraft ist als
Klimaschutzmaßnahme gänzlich ungeeignet und weder sauber, noch sicher
und auch nicht billig. Begonnen beim Uranabbau bis hin zur ungelösten
Atommüllendlagerung bringt Atomkraft nichts außer Verwüstung und
Gefährdung mit sich. Und das für viele Generationen. Deshalb hoffen
wir sehr, dass viele Menschen sich an der Online-Kampagne
beteiligen.", erklärt Pöschko, Obfrau des Vereins Antiatom Szene.

Die Online-Petition ist Teil einer internationalen Kampagne zur
Thematik und daher in Deutsch und Englisch verfügbar.

Rückfragehinweis:
Elvira Pöschko (Antiatom Szene) +43-650-666 0065
[email protected] , www.antiatomszene.info, www.anef.info

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