• 19.11.2009, 10:45:11
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Landessanitätsdirektion: Ärztefunkdienst und die Neue Grippe

Wenig Impfwillige - weiter keine Wartezeiten an Impfstellen

Wien (OTS) - Am Donnerstag wurden im Rahmen eines Mediengesprächs
mit der Wiener Landessanitätsdirektorin Dr.in Karin Spacek und Dr.
Robert März, stellvertretender ärztlicher Leiter des
Ärztefunkdienstes, aktuelle Zahlen zur Neuen Grippe und dem
Ärztefunkdienst vorgestellt.

Waren es vergangenen Donnerstag noch über 6.800 Personen in
Wien, die gegen die Neue Grippe geimpft wurden, kamen gestern,
Mittwoch, nur 1.841 Personen in die 21 Wiener Impfstellen. Insgesamt
ließen sich in Wien diese Woche bis jetzt 8.106 Personen impfen.
Daher gebe es derzeit auch weiter keine langen Wartezeiten an den
Impfstellen, erklärte die Wiener Landessanitätsdirektorin Dr.in Karin
Spacek. "Die Gründe dafür könnten einerseits daran liegen, dass in
den ersten Tagen die besonders 'Impffreudigen' die Stationen
stürmten, andererseits nun nach den zahlreichen Appellen den wirklich
chronisch Kranken der Vortritt gelassen werde", so Spacek.

Ärztefunkdienst - für die Wienerinnen und Wiener da

Als Vertretung der Hausärztin/des Hausarztes betreut der
Ärztefunkdienst die Wiener Bevölkerung bei akuten plötzlichen
Erkrankungen außerhalb der Ordinationszeiten, in Form von
Beratungsgesprächen am Telefon und mittels Visiten vor Ort. Akute
Notfälle und lebensbedrohliche Erkrankungen gibt der Ärztefunkdienst
an die Wiener Rettung weiter.

Die Grippewelle und die möglichen H1N1- Infektionen hätten die
Einsatzzahlen im Ärztefunkdienst stark erhöht, sodass es, trotz
Personalaufstockung, vor allem am Wochenende zu Wartezeiten am
Telefon und zu Wartezeiten auf die Visite kam, erklärte Dr. Robert
März, stellvertretender ärztlicher Leiter des Ärztefunkdienstes. Je
nach Krankheitsbild musste dabei die Dringlichkeit festgelegt werden.
Zeitweise wären am Samstag bis zu 100 Visiten offen gewesen. Diese
Situation wäre im Laufe des Wochenendes durch die Einsatzbereitschaft
der Wiener Ärztinnen und Ärzte entschärft worden. Auffallend bei den
Anruferinnen und Anrufern wäre - unabhängig vom Beschwerdebild - die
Angst vor der Neuen Grippe, so März. Derzeit sei auch die Situation
beim Ärztefunkdienst entspannter als noch vor einer Woche. Auch die
Anrufer-Frequenz sei rückläufig.

Der Ärztefunkdienst ist eine gemeinnützige Betriebsgesellschaft
GmbH und ist von Montag bis Freitag von 19.00 Uhr bis 7.00 Uhr, am
Wochenende, feiertags, sowie am 24. und 31.12. rund um die Uhr unter
der Telefonnummer 141 erreichbar.

Die Stadt informiert über eventuelle Wartezeiten an den
Impfstellen. Regelmäßige Aussendungen zum Thema Neue Grippe erfolgen
über die Rathaus-Korrespondenz, Infos und aktuelle Impf-Wartezeiten
sind auf www.grippeimpfung.wien.at abrufbar (Schluss)cwk

Rückfragehinweis:

PID-Rathauskorrespondenz:
   www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
   Andreas Zenker 
   Mobil: 0664 2443242 
   
   Werner C. Kaizar
   Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien (MA 53)
   Telefon: 01 4000-81087
   E-Mail: [email protected]
   
   Hannah von Schrader 
   Ärztefunkdienst 
   Telefon: 01 790 11 14
   Fax: 01 790 11 10
   Mobil: 0664 844 36 97
   E-Mail: [email protected]

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