- 17.11.2009, 15:48:31
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Tamandl ad Pendlerpauschale: Tumpel sollte sich mit Anträgen in der AK besser befassen
Forderung der Fraktion ÖAAB-Christliche Gewerkschafter lediglich zugewiesen
Wien (OTS/ÖAAB) - Wieder einmal beweist der AK-Präsident, dass er
die AK-Vollversammlungen scheinbar nicht für voll nimmt: "Anstatt
zwei Wochen nach der vergangenen Vollversammlung die ÖAAB Forderung
nach einer neuen Regelung bei der Pendlerpauschale zu übernehmen,
hätte er mit seiner FSG lieber den entsprechenden Antrag meiner
Fraktion annehmen sollen, dann gäbe es bereits etwas konkretes vor zu
weisen", so Gabriele Tamandl, Fraktionsobfrau der Fraktion
ÖAAB-Christliche Gewerkschafter in der AK, zur heutigen Aussendung
Tumpels die Pendlerpauschale betreffend.
Bereits mehrere Male sei von Ihrer Fraktion darauf hingewiesen
worden, dass die derzeitige Regelung der Pendlerpauschale nicht mehr
der modernen und mobilen Arbeitswelt entspreche. "Arbeitnehmerinnen
und Arbeitnehmer legen oft weite Strecken zu ihrem Arbeitsplatz
zurück. Die gesetzlichen Regelungen, wonach unterschieden wird ob
einem/einer Arbeitnehmer/in grundsätzlich ein öffentliches
Verkehrsmittel zur Verfügung steht oder nicht, ist ungerecht und
nicht mehr zeitgemäß", so Tamandl weiter.
Konkret hatte die Fraktion ÖAAB-Christliche Gewerkschafter gefordert,
die steuerliche Berücksichtigung der Fahrtkosten zwischen Wohn- und
Arbeitsstätte von den tatsächlich zurückgelegten Kilometern abhängig
zu machen und damit Ungerechtigkeiten zu beseitigen. Auch eine
Regelung für Teilzeitbeschäftigte war in zitiertem Antrag enthalten:
"Für Teilzeitbeschäftigte soll diese Regelung ebenfalls gelten, wobei
es keine Beschränkung auf eine bestimmte Anzahl von Tagen pro Woche
geben soll. Der Pendlerzuschlag (15 % der Sozialversicherungsbeiträge
- höchstens 240 Euro) von bis zu 240 Euro pro Jahr soll valorisiert
werden", so Tamandl abschließend.
Rückfragehinweis:
ÖAAB Wien, Michaela Spettel, Pressesprecherin, Tel.: 0664/8383 247, Mail:[email protected]
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