Sonntagsruhe: Gestrige Schwerpunktkontrolle brachte 41 Anzeigen

Wien (OTS) - Die Zahl jener Geschäfte in Wien, die am Sonntag illegaler Weise ihre Türen öffnen, steigt. Das Wiener Marktamt (MA 59) kontrolliert die Einhaltung der Öffnungszeitenvorschriften: Circa 70 AußendienstmitarbeiterInnen sind mehrmals im Monat an Wochenenden und in den Abendstunden unterwegs. Im letzten Jahr (2008) gab es 1.556 Kontrollen, wobei es in 227 Fällen zu Anzeigen kam. Die für das Marktamt zuständige Stadträtin Sandra Frauenberger: "Die Sonntagsruhe dient in erster Linie dem Schutz der ArbeitnehmerInnen. Auch die Handelsangestellten haben das Recht auf Zeit mit der Familie am Wochenende. Gegen schwarze Schafe unter den Handelsbetrieben wollen wir daher streng vorgehen. Das sind wir auch jenen Betrieben, die sich an die Sonntagsruhe halten, schuldig. Gesetze und Regeln haben für alle zu gelten."****

Da die Verstöße und die Zahl der Beschwerden zunimmt, setzt die Stadt auf gemeinschaftliche Schwerpunktaktionen: Gemeinsam mit dem Finanzamt (KIAB = Kontrolle illegaler ArbeitnehmerInnenbeschäftigung) und der WGKK gibt es konzentrierte Schwerpunktkontrollen.

Diese gemeinsamen Aktionen wurden von der Stadt Wien angeregt, da es dadurch ermöglicht wird, die Betriebe auf mehreren Ebenen gleichzeitig zu prüfen. Denn kontrolliert werden im Zuge dieser Aktionen auch arbeitsrechtliche Belange.

Gestern, Sonntag, fand wieder eine dieser - natürlich unangemeldeten - Schwerpunktaktionen statt. 42 Betriebe wurden kontrolliert, 41 davon wurden wegen Nichteinhaltung der Sonntagsruhe zur Anzeige gebracht.

Bestimmte Verkaufstätigkeiten im Rahmen des Gast- bzw. KonditorInnengewerbes oder bei Tankstellen sind vom Anwendungsbereich des Öffnungszeitengesetzes ausgenommen. Auch für Verkausstellen in Bahnhöfen gibt es Sonderregelungen. (Schluss) lac

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