- 13.11.2009, 11:56:09
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Wlodkowski: Investieren statt Strafe zahlen - Energiestrategie als Weg
Österreichs Landwirtschaft hat Klimaziele erreicht: -13% Schadstoffe
Wien (OTS) - "Die Kritik an den verfehlten Klimazielen muss jetzt
Ansporn sein, durch mutige Entscheidungen mit der 'Energiestrategie
Österreich' die Weichen für eine nachhaltige Energiepolitik zu
stellen. Dabei ist den erneuerbaren Quellen der absolute Vorrang vor
den fossilen einzuräumen", betonte Gerhard Wlodkowski, Präsident der
LK Österreich, zur Veröffentlichung der EU-Statistik über die
Klimaziele. "Wie die Landwirtschaft mit einem Minus von 13% Ausstoß
an klimaschädlichen Gasen gezeigt hat, funktioniert es sehr wohl, die
Ziele zu erreichen. Strategische Investitionen in den Ausbau der
Ökoenergie, die Wertschöpfung und Arbeitsplätze im Inland schaffen,
sind auf jeden Fall vernünftiger als Strafzahlungen in Millionenhöhe
ans Ausland abzuliefern und trotzdem weiterhin um teures Geld
klimaschädliche fossile Energie importieren zu müssen. Die Land- und
Forstwirtschaft bietet ihre Erfahrung an, damit die ehrgeizigen
Klimaziele Österreichs erreicht werden können", so Wlodkowski.
Geld in Österreich halten
"Pro Jahr zahlt Österreich EUR 7,3 Mrd. an die Ölgebiete und
sonstige Krisenregionen dieser Erde, um fossile Energie einzukaufen.
Wir könnten jedoch rund 750 Mio. Liter Biotreibstoff erzeugen und
damit fast EUR 1 Mrd. im Land behalten, anstatt diese Summe ins
Ausland zu überweisen. Dieser nachhaltige Weg ist auch gerade in der
jetzigen Krise zu verfolgen, da bekanntlich neue Technologien
zusätzliche 'grüne Arbeitsplätze' in Forschung und Entwicklung,
Verarbeitung und Handel schaffen. Außerdem steht fest, dass die
Biotreibstoffe unter Einbeziehung aller klimarelevanten Faktoren in
allen Produktionsstufen wesentlich besser abschneiden als ihre
fossilen Mitbewerber. Diesen und keinen anderen Weg muss Österreich
gehen, um die Klimaziele zu erreichen", so Wlodkowski.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Landwirtschaftskammer Österreich
Tel.: +43/1/53441-8520, 8523
mailto: presse@lk-oe.at
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