• 13.11.2009, 11:33:25
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  • OTS0157 OTW0157

HOSI Wien empört über Appell der Bischofskonferenz

Wien (OTS) - Die HOSI Wien weist die heute veröffentlichte
Erklärung der Bischofskonferenz scharf zurück, in der sich die
Kirchenvertreter gegen eine der Ehe gleichwertige Eingetragene
Partnerschaft sowie gegen die Eintragung am Standesamt ausspricht und
an die ParlamentarierInnen appelliert, gegen die Gleichstellung zu
stimmen.

"Diese Botschaft in der aktuell kritischen Phase der Verhandlungen
um das Gesetz über die Eingetragene Partnerschaft ist mehr als
entbehrlich", zeigt sich HOSI-Wien-Obmann empört, "Solche Äußerungen
widersprechen auch dem, was man gemeinhin unter christlicher
Nächstenliebe versteht. Auch religiöse Menschen anerkennen, dass
Lesben und Schwule Verantwortung für ihre PartnerInnen übernehmen und
daher nicht mehr und nicht weniger als die gleichen Rechte
einfordern."

Eintragung am Standesamt

"Dazu gehört selbstverständlich auch, dass die Eingetragenen
Partnerschaften am Standesamt geschlossen werden, am gleichen Ort und
in der gleichen würdigen Form wie heterosexuelle Ehen", ergänzt
HOSI-Wien-Obfrau Jona Solomon. "Im Gegensatz zu den Bischöfen sind
wir auch überzeugt, dass eine Gewissensentscheidung der
verantwortlichen PolitikerInnen in dieser Frage klar so ausfallen
wird, dass das gleiche Maß an Liebe und das gleiche Maß an
Verantwortung auch das gleiche Maß an Rechten verdient."

Rückfragehinweis:
Jona Solomon, Obfrau, Tel. 0676-888 922 11
Christian Högl, Obmann, Tel. 0699-118 11 038
Kurt Krickler, Generalsekretär, Tel. 0664-5767466

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | HOI

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