ÖH zu Nationalratssitzung: Klare Lösungen nicht erkennbar.

Anliegen der Studierenden dürfen nicht länger ignoriert werden

Wien (OTS) - In der heutigen Sondersitzung des Nationalrates wurde über die katastrophale Situation an den österreichischen Hochschulen diskutiert. "Wie immer bietet die Regierung keine klaren Lösungsansätze", moniert Thomas Wallerberger vom Vorsitzteam der ÖH. "Die Energie der PolitikerInnen muss endlich in die Umsetzung der Forderungen der Studierenden fließen - mehr Geld für Österreichs Hochschulen, Nein zu Zugangsbeschränkungen und bessere Studienbedingungen!".

"Werner Faymann zu einer konkreten Aussage zu bewegen ist ein bisschen so, als würde man versuchen einen Pudding an die Wand zu nageln", stellt Eva Maltschnig, Generalsekretärin der ÖH fest. Nach dem anfänglichen Ja-Nein-Vielleicht beim Thema Zugangsbeschränkungen sprach der Kanzler in der Sitzung nun von "finanziellen Schranken", die er nicht wolle.

"Wir brauchen ein klares Bekenntnis des Kanzlers für den freien und offenen Hochschulzugang, davor kann er sich nicht länger drücken", bekräftigt Sigrid Maurer vom Vorsitzteam der ÖH. Zum eingebrachten Misstrauensantrag gegen Minister Hahn meint Maurer: "Auch ohne Nationalratsbeschluss kann sich Hahn des Misstrauens sicher sein -die Studierenden, die seit mehr als 3 Wochen gegen eine völlig verfehlte Hochschulpolitik protestieren, bringen das mehr als deutlich zum Ausdruck."

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