BZÖ-Bucher: Faymann für Baustellen an Unis verantwortlich

BZÖ fordert 5.000 Euro Uni-Bonus

Wien (OTS) - "Die SPÖ stellt seit drei Jahren den Regierungschef und hat nichts gegen das Chaos auf den Universitäten unternommen. SPÖ-Bundeskanzler Faymann hat jetzt auch den Wissenschaftsminister abgezogen und ist damit hauptverantwortlich für die Baustellen an den Universitäten", stellte BZÖ-Chef Klubobmann Josef Bucher bei seiner Rede im Rahmen der heutigen Sondersitzung des Nationalrates fest.

"Wir haben auch kein Verständnis für die linkslinken Anarchisten, die die fleißigen Studenten vom Studieren abhalten. Man muss sich langsam überlegen, Sanktionen gegen diese Demonstranten, die das Geld verludern und das Leistungsprinzip abschaffen, zu setzen. Leistung muss sich auch an den Universitäten wieder lohnen." Bucher erinnerte in diesem Zusammenhang an das Zitat von Bruno Kreisky, wonach er sich von ein paar Lausbuben nicht erpressen lasse. "Dies sollte sich auch die SPÖ und die gesamte österreichische Bundesregierung beherzigen."

Der BZÖ-Obmann verwies auf die Überflutung der österreichischen Universitäten durch deutsche Numerus-clausus-Flüchtlinge, wodurch die österreichischen Studenten keinen Platz mehr haben. So gebe es derzeit 60.000 deutsche Studenten auf den österreichischen Unis. "Das BZÖ hat die Lösung. Jeder, der in Österreich die Matura oder die Studienberechtigungsprüfung absolviert hat, soll einen Uni-Bonus von 5.000 Euro erhalten. Gleichzeitig soll eine Uni-Einschreibegebühr von 5.000 Euro eingeführt werden. Damit müssen die deutschen Studenten 5.000 Euro zahlen, während die österreichischen Maturanten den Uni-Bonus dafür verwenden können. Bei 60.000 deutschen Studenten würde das 300 Millionen Euro für die Universitäten bringen", erklärte Bucher.

Heftige Kritik übte der BZÖ-Chef an der Abschaffung der Studiengebühren durch SPÖ, Grüne und FPÖ. "Dadurch haben die Unis um 160 Millionen Euro weniger zur Verfügung."

"Eine gute Bildung und Ausbildung ist das Fundament für Wohlstand und Weiterentwicklung. SPÖ und ÖVP sollen daher endlich dafür sorgen, dass das Chaos an den Universitäten beendet wird", so Bucher.

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