Hypo: Dobernig gegen SPÖ-Panikmache

Finanzlandesrat am Montag zur Zentrale nach München - "Es geht um die Menschen, nicht um Parteipolitik!"

Klagenfurt (OTS) - Finanzlandesrat Harald Dobernig (BZÖ) hat sich scharf gegen eine von der SPÖ eingeleitete Panikmache in Sachen Hypo Group Alpe Adria ausgesprochen. Es könne überhaupt keine Rede davon sein, dass der Standort Kärnten gefährdet sei, reagierte er am Donnerstag auf derartige Mutmaßungen. "Mit dem Thema Hypo jetzt politisches Kleingeld wechseln zu wollen, ist mehr als billig", so Dobernig in Richtung des SPÖ-Vorsitzenden Reinhart Rohr. Für die Hypo und ihre Mitarbeiter gehe es jetzt darum, realistische Szenarien zu zeichnen und realistische Lösungswege darzustellen. "Sein scheinheiliges Vorgehen nimmt Rohr in der Hypo niemand ab."

Gleichzeitig wies Dobernig die von Rohr geäußerte Behauptung zurück, ihm wäre das Schicksal der Bank und ihrer Mitarbeiter egal. Er werde am Montag zu einer außerordentlichen Sitzung zur Hypo-Mutter Bayern LB fliegen und dort verlangen, dass "alles auf den Tisch gelegt wird". Selbstverständlich bestehe auch Kontakt zum Finanzministerium in Wien in Sachen staatliche Unterstützung für die Hypo. Um die Zukunft der Bank bestehe kein Grund zur Sorge.

"Billige Polemik seitens der SPÖ Kärnten ist jedenfalls völlig fehl am Platz", betont der Finanzreferent. Jetzt gehe es darum, dass mit Unterstützung der Bayern und des Bundes der Bank, deren operatives Geschäft durchaus in Ordnung sei, aus ihrer derzeitigen Lage geholfen wird, so Dobernig.

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