• 11.11.2009, 13:08:18
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Initiative "Handykinderkodex" klärt über Gewalt am Handy auf

Österreichische Mobilfunkbranche setzt auf verantwortungsvollen Umgang mit dem Handy

Wien (OTS) - Gewalthandlungen, die mit einem Handy aufgenommen und
via Internet oder von Handy zu Handy verbreitet werden, haben sich
international zu einem sehr bedenklichen Trend unter Jugendlichen
entwickelt. "Die freiwillige Initiative 'Handykinderkodex' will das
Bewusstsein für die Thematik schärfen und pädagogische Maßnahmen
gegen das sogenannte 'Happy Slapping' aufzeigen", so die
Jugendschutzbeauftragten der österreichischen Mobilfunkbetreiber
unter dem Dach des Forum Mobilkommunikation (FMK) über ihr
Engagement. Anlässlich der Interpädagogica 2009 (Schul- und
Bildungsmesse vom 12. bis 14.11. 2009 in der Messe Wien) präsentiert
die Mobilfunkbranche Informationsblätter
- sowohl für Kinder als auch für Erwachsene - mit Tipps, wie
Handygewalt zu verhindern ist und Kontaktinformationen zum Thema
"Mobilfunk und Schule". In Kooperation mit dem Unterrichtsministerium
wird diese wichtige Information für Schüler, Eltern und Lehrer über
die Stadt- und Landesschulräte an alle Schulen Österreichs verteilt
werden.

Gegen Gewalt am Handy

Handykinderkodex, die freiwillige Initiative der Mobilfunkbranche
will jungen Menschen einen verantwortungsbewussten Umgang mit neuen
Technologien näherbringen und zu zeitgemäßer Medienerziehung
aufrufen. Das Ziel des Handykinderkodex ist es, junge Menschen vor
ungeeigneten und unzulässigen Inhalten zu schützen. Auf einer eigenen
Website (www.handykinderkodex.at) finden sich die häufigsten Fragen
und Antworten zu diesem Thema sowie die Jugendschutzbeauftragten der
Mobilfunkbranche. Eigene Informationsblätter zum Thema Handygewalt
geben jungen Menschen aber auch deren Eltern einige Hilfestellungen,
wie etwa: Wie verhalte ich mich, wenn ich mit grausamen Bildern oder
Videos in Kontakt komme? Mache ich mich strafbar, wenn ich solche
Filme auf dem Handy habe oder weiter versende? Was kann ich tun, wenn
ich selbst so einen Vorfall beobachte? Worauf sollte ich aufpassen,
wenn ich meine persönlichen Daten oder Fotos weitergebe? Welches
Service bieten die Mobilfunkbetreiber hinsichtlich Kinder- und
Jugendschutzoptionen?

Handygewalt ist nicht cool, sondern produziert immer Opfer
"Auch wenn in Österreich bislang nur wenige Fälle von Gewalt am Handy
bekannt sind, so muss dem Problem von Anfang an entschlossen
entgegengetreten und den jungen Menschen Lösungen aufgezeigt werden",
sagt die FMK-Jugendschutzbeauftragte Silke Kronfuß und weist auch auf
die möglichen Folgen solcher Handlungen hin: "Es muss uns gelingen,
ein Bewusstsein unter den Jugendlichen zu schaffen, dass Handygewalt
nicht cool ist, sondern strafbare Handlungen darstellen, die auch mit
Leiden der Opfer verbunden sind."

"mobilkom austria engagiert sich seit vielen Jahren im Kinder- und
Jugendbereich. Darum ist es uns auch so wichtig die Kids von Anfang
an auf die vielen positiven, aber auch negativen Aspekte der neuen
Kommunikationsmittel hinzuweisen. Aufklärung und pro-aktives Handeln
hat hier oberste Priorität", bestätigt Vera Brandstötter-Kraxner,
Jugendschutzbeauftragte von mobilkom austria.

"Das Handy ist zum ständigen Wegbegleiter für Kinder geworden:
Umso wichtiger ist es, dass sie lernen verantwortungsvoll damit
umzugehen, um sich selbst zu schützen, aber auch um Gleichaltrige
nicht zu beeinträchtigen. Minderjährige müssen vor ungeeigneten
Inhalten ebenso geschützt werden, wie vor dem Empfang von
Gewaltvideos, dem Preisgeben zu vieler persönlicher Informationen
oder überhöhten Ausgaben", so Susanne Herrnberger-Naglis,
Jugendschutzbeauftragte von T-Mobile Austria.

"Zusammen sind wir mehr" lautet die Botschaft von Orange. Die
Initiative 'Handykinderkodex' soll dabei mithelfen, persönliche
Beziehungen mit Hilfe moderner Medien positiv und veranwortungsvoll
zu gestalten", meint Tom Tesch, Jugendschutzbeauftrager bei Orange in
Österreich.

"Das Erlernen einer positiven und produktiven Medienkompetenz wird
für Kinder und Jugendliche immer wichtiger. Mit dem
'Handykinderkodex' hat die Mobilfunkbranche ein innovatives Projekt
gestartet, dass jungen Handynutzern hilft, Gefahrenpotenziale zu
erkennen und neue Technologie mit sozialer Kompetenz zu nutzen", so
Simone Keglovics, Jugendschutzbeauftragte bei Hutchison 3G Austria.

Die Jugendschutzbeauftragten der Mobilfunkbetreiber sehen die
moderne Schule verstärkt als Ort der Kommunikation. Umso wichtiger
wird es, die jungen Menschen zu einem kritischen, selbstbewussten und
selbstbestimmten Umgang mit Medien auszubilden. "Wir sollten uns für
unsere Kinder wünschen, dass sie zukunftsfit gemacht werden, indem
sie gemäß den technischen Möglichkeiten entsprechend befähigt und
unterstützt werden. Die natürlichen Umgangsformen des Miteinanders
sollten dabei zur Selbstverständlichkeit werden", so die
Handykinderkodex-Initiatoren.

Service:
Jugendinfo:
http://www.handykinderkodex.at/handygewalt/kinder

Elternblatt
http://www.handykinderkodex.at/handygewalt/eltern

http://www.handykinderkodex.at/

FMK- Forum Mobilkommunikation

Die freiwillige Brancheninitiative FMK ist Ihr Ansprechpartner bei
allen Fragen zu Mobilkommunikation und Mobilfunk-Infrastruktur,
bietet Zahlen, Daten und Fakten für die persönliche Meinungsbildung
und engagiert sich für eine positive Entwicklung der
Wissensgesellschaft. Alcatel-Lucent, Ericsson, FEEI, Hutchison 3G,
Kapsch Carrier Com, mobilkom austria, Motorola, Nokia, Nokia Siemens
Networks, Orange, Samsung, Sony Ericsson und T-Mobile unterstützen
das FMK.

Rückfragehinweis:

Michael Buchner
   Pressesprecher
   FMK - Forum Mobilkommunikation
   Mariahilfer Straße 37-39,A-1060 Wien 
   Mobil: + 43 664 619 25 12
   Tel:   + 43 1 588 39 - 15
   Fax:   + 43 1 586 69 71
   mailto:[email protected]
   Internet: www.fmk.at

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