- 11.11.2009, 07:00:18
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Schweizer Banken in Österreich - vom Steuer- zum Serviceparadies
Wien (OTS) - Im Sommer/Herbst 2008 hat der Handel mit nachrangigen
Krediten aus USA das Finanz- und Wirtschaftssystem weltweit in die
Krise gestürzt. In Europa, auf der ganzen Welt gerieten Banken an den
Rand des Abgrundes und darüber hinaus. Wie wurde der Finanzplatz
Schweiz durch die globale Finanzkrise tangiert? Wie hat sich die
sprichwörtliche Schweizer Vorsicht in der Realität der Krise bewährt?
Was für Qualitäten haben die Schweizer Banken: Profitieren sie nur
vom Bankgeheimnis und anderen Standortvorteilen?
Am 12. November 2009 lädt die Handelskammer
Schweiz-Österreich-Liechtenstein (HKSÖL) zur Veranstaltung "Schweizer
Banken in Österreich - vom Steuer- zum Ser-viceparadies" ins Hotel
Sacher Wien. Mit dieser Veranstaltung will die HKSÖL einem
österreichischen Fachpublikum Hintergründe und Zusammenhänge zur
Thematik besser verständlich machen.
Die Schweiz wird an sich traditionell als sicher, zuverlässig und
werthaltig wahrgenommen. Gerade Schweizer Banken gelten als
Finanzexperten, die durch fachliche Qualität und durch ihre Vorsicht
über Jahre hinweg bessere Resultate als Finanzinstitutionen aus
anderen Ländern erzielten. Auch in Österreich sind Unternehmen wie
Crédit Suisse, Bank Sarasin und UBS wichtige Markt-Teilnehmer, deren
gute Wettbewerbsposition nicht zuletzt damit zusammen hängt, dass sie
ihre eigene Position laufend überdenken und innovativ verbessern.
Haben diese Fähigkeiten die Schweizer Banken unterstützt, die
Krise 2008 besser als ihre Mitbewerber aus anderen Ländern
durchzustehen? Sind neue Regeln und Gesetze für die Finanzmärkte
nötig und wie müssten sie beschaffen sein? Wie würden solche neue
Regulatorien das Cross Border-Geschäft von Schweizer Banken
beeinflussen? Welche Folgen hat die Umsetzung der OECD-Standards für
österreichische Kunden von Schweizer Banken?
Die Handelskammer Schweiz-Österreich-Liechtenstein organisiert am
Donnerstag, 12. No-vember 2009 um 16.30 Uhr im Hotel Sacher Wien in
Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Botschaft eine hochkarätige
Informations-Veranstaltung zum Thema "Schweizer Banken in Österreich
- vom Steuer- zum Serviceparadies".
Kernstück der Veranstaltung ist das Impulsreferat von Dr. Urs Ph.
Roth, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Schweizerischen
Bankiervereinigung. In seinem Vortrag wird Dr. Roth auf die
traditionellen Stärken des "Swiss Banking" eingehen, die Bedeutung
von kontinuierlicher Innovation in diesem Bereich und die jüngsten
regulatorischen Entwicklungen beleuchten: Wie kann und soll der
Schutz der Privatsphäre im Bankensektor bewahrt bleiben, wie wird
sich das Bankgeheimnis im europäischen und internationalen Kontext
entwickeln?
Auf dem anschliessenden Podium diskutieren Prof. Dr. Eduard
Lechner von der Universität Wien, Dr. Ralf Seiz von der Universität
St.Gallen und Ermes Gallarotti von der Neuen Zürcher Zeitung mit Dr.
Urs Ph. Roth Fragen zur Zukunft des Schweizer Bankengeschäfts und
erörtern, ob "Swiss Banking" auch in Zukunft ein Qualitätsmerkmal
sein wird.
Rückfragehinweis:
Urs Weber, Handelskammer Schweiz-Österreich-Liechtenstein,
Schwindgasse 20, 1040 Wien
Tel:+43 1 512 59 59 11
mailto:[email protected]
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