- 10.11.2009, 13:40:49
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ÖH WU: 100.000 Euro versickern im Audimax der Uni-Wien - Studierende zu Recht verärgert
Linke Geldvernichtungsmaschinerie
Wien (OTS) - Die HochschülerInnenschaft an der
Wirtschaftsuniversität Wien (ÖH WU) zeigt sich über den Beschluss der
ÖH-Bundesvertretung vom vergangenen Wochenende entsetzt.
ÖH-WU-Vorsitzender Stefan Kilga: "100.000 Euro an Steuermitteln für
die AUDIMAX-Besetzer locker zu machen, ist allein schon ein starkes
Stück, vor allem wenn man bedenkt, dass die ÖH von den Besetzern
nicht einmal als legitime Vertretung akzeptiert wird."
Viele WU-Studierende sind daher mehr als nur verärgert wie mit
ihren Mitteln umgegangen wird. "Dummerweise sind wir es jetzt, die
unseren, zu recht verärgerten, Kolleginnen und Kollegen an unserer
Uni erklären müssen, dass möglicherweise auch 15 % ihres ÖH-Beitrages
im Audimax der Uni-Wien versickern. Vor allem wenn man bedenkt, dass
damit eine Gruppe unterstützt wird die sich zwar als
basisdemokratisch bezeichnet, aber in keinster Weise als solche von
einer Mehrheit der Studierenden legitimiert ist, geschweige denn
unterstützt wird.", zeigt sich Kilga verärgert.
Aus Sicht der ÖH WU ist es jetzt Zeit, dass die Bundesvertretung
der Studierenden endlich mit ernstzunehmenden Verhandlungen beginnt
und sich der Bildungsrealität in diesem Land stellt und keine
utopischen, gänzlich unrealistischen und nicht-erfüllbaren
Forderungen aufstellt. "Minister Hahn wird akzeptieren müssen, dass
die Probleme unserer Hochschulen nur mit signifikant mehr Geld und
Ressourcen gelöst werden können. Die Linke ÖH-Exekutive auf der
anderen Seite wird verstehen müssen, dass ein pseudo-schrankenfreies
Studium wie es jetzt der Fall ist und weiter gefordert wird,
wahrscheinlich keine Zukunft hat. Diese Erkenntnis muss bald kommen,
sonst war der ganze Protest ganz und gar umsonst.", unterstreicht
Kilga.
Für Kilga stellt sich weiters die Frage, welche Motive die
ÖH-Führung überhaupt mit ihren Protesten verfolgt. Kilga: "Wir
zweifeln auch langsam daran, ob die ÖH-Exekutive überhaupt ehrlich
daran interessiert ist, sich zu Verhandlungen an einen Tisch zu
setzen. Vielleicht fürchtet sich die ÖH-Führung ja auch vor einem
baldigen Ende der Besetzung? Eine ÖH-Führung, die nur demonstriert
und protestiert und sich weigert zu verhandeln, vertritt sicherlich
nicht die Interessen ihrer Mitglieder und ist damit mehr als nur
rücktrittsreif."
Rückfragehinweis:
Peter Schweinberger, Pressesprecher
Email: [email protected]
Tel.: +43 699 19711287
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