366.000 Besuche bei der Langen Nacht der Forschung 2009

Wien (OTS) - Auch dieses Jahr wieder machte die Lange Nacht der Forschung am 7. November 2009 Forschung in Österreich zum Breitensport: die 570 Stationen in Dornbirn, Graz, Innsbruck, Krems/Tulln, Linz, Salzburg und Wien verzeichneten 366.000 Besuche. Das ist neuer Rekord und macht die LNF zur größten Veranstaltung für Kommunikation von Forschung und Innovation, die es je in Österreich gab. Mehr als 2000 ForscherInnen zeigten ihre Leistungen.

Vor wenigen Stunden haben die 99 Standorte der diesjährigen Langen Nacht der Forschung ihre Pforten geschlossen und sofort ist klar:
Nach einem erfolgreichen 2008 ist 2009 zum Jahr der gebrochenen Rekorde und begeisterten BesucherInnen geworden.
So konnten in Wien laut Erhebungen 146.880 Besuche der 159 Stationen verzeichnet werden. Interessierte konnten einen Streifzug durch 400 Jahre Forschung mit Teleskopen, die Entstehung von Medikamenten und den Gedenkdiskurs der ehemaligen Außenlager der Gedenkstätte Mauthausen besuchen.

Graz: Alle mit an Bord - Publikum begeistert

Als Forschungsregion besticht die Steiermark durch hervorragende Institutionen in der Grundlagenforschung, besonders aber auch durch die ausgeprägte Kooperationsintensität zwischen den Unis, FHs und der forschenden Wirtschaft. Das Leben im Mittelalter, interaktive Experimente im MUMUTH und die Dekor- und Baugesteine der Grazer Innenstadt konnten ebenso bestaunt werden, wie die Zukunft des Automobils bei Magna und AVL List oder die Besonderheiten der Herstellung von Microchips in Reinraumklasse 1 bei austriamicrosystems. Das Publikum der 66 Stationen war begeistert und dankte es den steirischen ForscherInnen mit insgesamt 78.840 Besuchen. Das entspricht einer Verdoppelung der Besuche!

Innsbruck: Science-Routiniers und Forschungsafficionados

Alle Jahre wieder - 2009 bereits zum sechsten Mal in Folge und zum dritten Mal unter dem Dach der österreichweiten Langen Nacht der Forschung - sind die Innsbrucker Institutionen Routiniers in der Präsentation des Außergewöhnlichen und die InsbruckerInnen traditionell forschungsbegeistertes Publikum. Mit dem zweitgrößten Programmangebot nach Wien ist Innsbruck mit 113 Stationen auch inhaltlich und in der thematischen Breite der Forschungsarbeiten die präsentiert werden, innovative Musterregion. Highlights wie die radiologische Untersuchung von Ötzi, simulierte Marsexpeditionen und die größte Apotheke der Welt wurden insgesamt 36.720 mal besucht.

Krems und Tulln: Vorhang auf für neue Innovationsplayer

Die große Innovationskraft von Österreichs größtem Bundesland konnten die BesucherInnen an gleich 80 Stationen in Krems und Tulln live erleben. Und dies taten sie auch: Gleich 34.560 Besuche wurden gezählt, auch hier mehr als doppelt soviel im Jahresvergleich. Für die neugierigen Nachtschwärmer gab es so interessante Programmpunkte wie die Erzeugung von künstlicher Haut, die Jagd nach Bakterien und die Treibstofferzeugung aus Getreide.

Linz: Willkommen in der Bundesliga der Forschungskommunikation

Dass Linz traditionell innovativ ist - in Kultur gleichermaßen wie in Forschung und Entwicklung - ist weit über die Landesgrenzen bekannt. Mit der Partnerschaft bei der Langen Nacht der Forschung stieg die Region mit 94 Ausstellern gleich im großen Stil ein und die BesucherInnen waren begeistert. 42.120 Besuche verzeichneten Stationen wie die gerade erst eröffneten Stahlwelten der voestalpine, die Suche nach dem Innenleben der Saliera an der Fachhochschule Oberösterreich oder auch der Kepplersalon der Johannes Keppler Universität Linz.

Salzburg: Zukunft hautnah zwischen Domplatz und Hofstallungen

Hinter den weltberühmten und altehrwürdigen Kulissen der Stadt Salzburg geht es in puncto Forschung und Entwicklung heiß her: 48 Stationen wurden 21.600 regelrecht bestürmt - von der Holzgewinnung für Bleistifte, die Lokalisierungstechnologie für Patientenschutz bis zur Sammlung der barocken Glücks- und Orakelspiele. Auch die Standorte, die etwas abseits der Stadt an der Salzach lagen, kamen in der BesucherInnengunst nicht zu kurz: Die FH in Puch-Urstein und die Privatuniversität Schloss Seeburg waren dank der guten öffentlichen Verkehrsverbindungen voll ins Geschehen integriert.

Dornbirn: Achtungserfolg und Motivation für 2010

Als Leuchtturmprojekt im Rahmen des Langen Nacht der Forschung präsentierte die FH Vorarlberg mit 12 Stationen dieses Jahr einen Auszug aus ihrem innovativen Schaffen. Den BesucherInnen hat's gefallen: 4.860 mal wurden Projekte wie der Schutz von Kleinkindern vor Unfällen und die Hygienevorschriften von ChirurgInnen in Operationssälen bestaunt.

Fotos

Fotos der Langen Nacht der Forschung 2009 finden Sie unter
http://files.brainiacs.at/lnf09/fotos/

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