Wiesenthal Institut: Geschäftsführer und Administration verlassen das Institut

Wien (OTS) - Nach dem endgültigen Ausscheiden des Vorsitzenden Univ.-Prof. Anton Pelinka und weiterer Vorstandsmitglieder des Wiener Wiesenthal Instituts für Holocaust-Studien (VWI) beenden auch Geschäftsführer und Administration ihr Engagement.

Sie sind der Überzeugung, dass ein international herausragendes Forschungszentrum nur auf Basis der Freiheit der Wissenschaft, der Orientierung an internationalen Standards und durch den avancierten Einsatz neuer Technologien verwirklichbar ist. Diese Voraussetzungen sind für das VWI nicht mehr vorhanden.

GF Dr. Ingo Zechner: "Das Konzept des VWI basiert auf Zielen, die in der gegebenen Situation nicht umsetzbar sind. Diese Einsicht ist bitter, aber man darf die Augen vor der Realität nicht verschließen. Das VWI ist zu einem Spielball der Interessen einzelner Mitgliedsorganisationen geworden, seine wissenschaftliche Unabhängigkeit ist nicht länger garantiert."

Zechner hat die Entwicklung des VWI seit 2002 begleitet und war als langjähriger Mitarbeiter der Israelitischen Kultusgemeinde Wien federführend an der Planung und Umsetzung dieses Projekts beteiligt. Auch Georg Kö (Humanities-IT) und Mag.a Else Rieger (PR/Organisation) werden nicht mehr zur Verfügung stehen.

Rückfragen & Kontakt:

Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI)
Dr. Ingo Zechner
ingo.zechner@vwi.ac.at
Tel.: +43-1-890 15 14-200

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