Heeressportler ist Sportler des Jahres

Darabos: "Ich bin doppelt stolz"

Wien (OTS) - Zugsführer Wolfgang Loitzl, ÖSV-Adler, Skisprung-Weltmeister und Angehöriger des Bundesheeres, ist Sportler des Jahres 2009.
"Ich bin doppelt stolz", sagte Verteidigungsminister- und Sportminister Norbert Darabos bei der Galanacht des Sportes. "Ich bin stolz, weil diese Gala einmal mehr die große Bedeutung und Wichtigkeit des Sportes in der Gesellschaft zeigt. Und ich bin stolz, weil unsere Heeressportler bei dieser Wahl überdurchschnittlich erfolgreich waren."

Neben Zugsführer Loitzl erreichte Korporal Elisabeth Osl die "Bronezmedaille" bei der Wahl zur Sportlerin des Jahres. Die 23-jährige Tirolerin hat als erste Österreicherin den Mountainbike-Gesamtweltcup im Cross-Country-Bewerb gewonnen. Gold holte die Mannschaft im Sprunglauf; wieder gewann Zugsführer Loitzl und Zugsführer Martin Koch die Goldmedaille.

1.600 Gäste aus Politik, Sport, Wirtschaft und Kultur, an der Spitze Bundespräsident Dr. Heinz Fischer, waren Augen- und Ohrenzeuge der Galanacht des Sportes am 4. November in der Pyramide in Vösendorf, die ganz im Mittelpunkt des Sportes stand. Dass Heeressportler ein wichtiger Teil der österreichischen Sportelite darstellen, konnte man nicht nur an den Spitzenplätzen unserer Heeressportler erkennen. Auch für viele ehemalige Angehörige des Bundesheeres wie Toni Innauer oder Karl Schranz bildete das Bundesheer die Grundlage für ihre sportliche Karriere. Die Förderung des Spitzen-, aber auch des Breitensportes im Rahmen der Ausbildung von Wehrpflichtigen sind ein wesentlicher Eckpunkt militärischer Ausbildung.

Das Bundesheer ist der größte Sportförderer in Österreich. Immer wieder sind Heeressportler in Topplatzierungen zu finden. Seit dem Bestehen des Heeressportzentrums kamen rund 4.500 Sportler in den Genuss militärischer Förderungen, seit 1998 auch mehr als 100 Frauen. Die Wahl von Zugsführer Wolfgang Loitzl, Korporal Elisabeth Osl und Zugsführer Martin Koch sind der eindrucksvolle Beweis dafür.

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