BZÖ-Westenthaler gegen Fekters Verbot von Pyrotechnik in Fußball-Stadien

Geregelte und kontrollierte Durchführung von Pyrotechnik-Aktionen soll weiter erlaubt sein

Wien (OTS) - BZÖ-Sicherheits- und Sportsprecher Abg. Peter Westenthaler sprach sich heute massiv gegen das von ÖVP-Innenministerin Maria Fekter geplante generelle Verbot von Pyrotechnik in Fußball-Stadien aus. "Es ist nicht einzusehen, dass Fußballfans generell kriminalisiert werden und man jegliche Fankultur verbietet. Die Bilder aus nationalen und internationalen Stadien zeigen Woche für Woche, dass etwa bengalische Feuer im Rahmen von geordneten Fanchoreografien zur Stimmung sehr viel beitragen. Wenn Fekter bisher dafür kein Verständnis gefunden hat, dann empfehle ich ihr, sich die Situation und Atmosphäre vor Ort anzusehen, anstatt fälschlicherweise pauschal von gewalttätigen Vorgängen auszugehen. Das BZÖ wird der Novellierung des Pyrotechnikgesetzes im Innenausschuss sicher nicht zustimmen", so Westenthaler.

Westenthaler fordert, dass die geregelte Durchführung von pyrotechnischen Aktionen in Fußball-Stadien ermöglicht bleiben muss. "Bestimmte Fanklubs sollen mit einer Genehmigung zu gewissen Zeiten und in geschützten Bereichen ihre bengalischen Feuer etc. abbrennen dürfen. Wichtig ist, dass das Publikum nicht gefährdet ist. Stadionaufsicht und Bundesliga sind gefordert, gemeinsam mit dem Innenministerium eine Lösung zu erarbeiten. Ein generelles Verbot geht zu weit und würde eine massive Gegenreaktion der Fußballfans beziehungsweise eine gefährliche, illegale Verwendung von Pyrotechnik zur Folge haben", betonte der BZÖ-Sicherheitssprecher.

Völlig unverständlich ist für Westenthaler, dass das Pyrotechnik-Verbot nur den Fußball betreffen soll und nicht auch die anderen Sportveranstaltungen. "Das BZÖ lehnt eine Lex-Fußball und damit eine pauschale Kriminalisierung von Fußballfans kategorisch ab", erklärte Westenthaler.

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