• 05.11.2009, 09:09:10
  • /
  • OTS0039 OTW0039

ÖH Uni Wien unterstützt Demo: Bildung braucht Aktion

Heutiger Aktionstag zeigt, dass Studierende um ihre Bildung kämpfen

Wien (OTS) - Seit nun mehr zwei Wochen kämpfen Studierende für ein
ausfinanziertes Bildungssystem mit demokratischer und offener Lehre
und Forschung. Über 500 Lehrende haben sich bereits solidarisiert -
gemeinsam mit SchülerInnen und KindergartenpädagogInnen werden
Konzepte für eine emanzipatorische Bildung erarbeitet.

Nach den SchülerInnenstreiks, die ab 09:00 den Unterricht lahmlegen
werden, finden bis 16:00 in allen besetzten Hörsälen alternativer
Unibetrieb und dezentrale Aktionen statt.
Ab 16:00 bewegen sich zwei Demozüge von Hauptuni/Karlsplatz zum
Urban-Loritz-PLatz, wo ab 18:00 die Abschlusskundgebung sein wird.

Veronika Hlefert, ÖH Vorsitzteam: "Dass der Funken übergesprungen ist
und mittlerweile in allen größeren Universitäten in Österreich, aber
auch in Deutschland, Hörsäle besetzt werden, zeigt, wie ernst es uns
ist, das Bildungsystem grundlegend zu verändern."

"Hahns Versuch, die Studierenden mit einer Minimalzusage zu
beschwichtigen, ist gründlich schief gelaufen. Wir Studierenden haben
gezeigt, dass wir uns selbst organisieren und für unsere Bildung
kämpfen. Uns geht der Atem noch lange nicht aus!", so Oona
Kroisleitner, ÖH Vorsitzteam.

Gestern wurde ein bis dato besetzer Hörsaal vor den Augen der
BesetzerInnen durch Securities der Universität Wien versperrt und
Gegenstände der BesetzerInnen, wie z.B. Rucksäcke und Schlafsäcke, in
Beschlag genommen. Securities verlangten zur Herausgabe der
Privatgegenstände einen Ausweis der Betroffenen. Auf wessen Anweisung
die Securities, die persönlichen Dinge den BesetzerInnen entzogen,
ist noch immer unklar. "Securities haben kein Recht einen
Identitätsnachweis zu verlangen",so das Vorsitzteam der ÖH Uni Wien
die diese Verhaltensweise verurteilen.
Ihre persönlichen Wertgegenstände erhielten die Betroffenen
schlussendlich nach Einschreiten der Arbeitsgruppe Krisenmanagement
der BesetzerInnen in einem Müllcontainer wieder.
"Privatgegenstände der BesetzerInnen sind nicht mit Müll
gleichzusetzen - ihren Ärger über die Besetzung muss die Universität
anderwertig verarbeiten. Stattdessen sollte die Unileitung endlich
den Forderungen der BesetzerInnen nachkommen", schließt Flora Eder,
Vorsitzteam der ÖH Uni Wien.

Rückfragehinweis:
Referat für Öffentlichkeitsarbeit:
Johanna Pisecky, Tel: 0680 20 80 370
Elena Barta, Te: 0650 22 12 188

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | OHW

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel