AktionsGemeinschaft fordert Ende der Uniblockaden!

Verantwortungsbewusstes Handeln jetzt wichtiger denn je

Wien (OTS) - "Die Besetzung der Universitäten muss endlich ein
Ende haben. Es werden vor allem Studierende, die ihr Studium erfolgreich vorantreiben möchten, gegen ihren Willen daran gehindert, dies zu tun," bringt Samir Al-Mobayyed, Fraktionssprecher der AktionsGemeinschaft (AG), die Unzufriedenheit vieler Studierender auf den Punkt.

Die AG kritisiert vorallem die - von den Blockierern auch medial deklarierte - politisch motivierte, linke Ausrichtung der Hörsaalblockaden. "Die ursprünglichen, für Studierende relevanten Themen und Forderungen, sind längst in den Hintergrund gerückt," stellt Al-Mobayyed fest. Weiters erteilt die AG eine klare Absage an Verhandlungen über das gesamte Hochschulsystem mit einer revoltierenden, demokratisch nicht legitimierten, Minderheiit. Die Forderungen der Audimaxblockierer, die Spitzen des Staates müssten zu ihnen ins Audimax kommen um über die Räumung zu verhandeln, ist geradezu absurd. Die AG fordert das Wissenschaftsministerium auf, davon Abstand zu nehmen und stattdessen die gesetzliche Vertretung aller Studierenden als einzigen Verhandlungspartner zu wählen.

Besonderes Unverständnis äußert die AG für das verantwortungslose Verhalten eines TU-Professors, der seine reguläre Vorlesung einfach abbrach, um die Studierenden zur Hörsaalblockade zu animieren. "Dieses Vorgehen ist absolut inakzeptabel und sollte auch entsprechende Konsequenzen nach sich ziehen," fordert Al-Mobayyed.

Von der ÖH-Minderheitenexekutive erwartet sich die AG einen rapiden Kurswechsel: Weg von gewohnter Passivität und destruktiver Haltung hin zu konstruktivem Arbeiten und Einsatz für die Studierenden! Auch wenn das derzeitige Wetter für die ÖH-Minderheitenexekutive verlockend sein mag, von ihrem bis dato bestehenden Herbsttraum direkt in den Winterschlaf zu verfallen: "Als einzig gewählte und damit demokratisch legitimierte Studierendenvertretung hat sie Verantwortung zu übernehmen. Diese liegt gerade in der Vertretung der studentischen Anliegen, in der Kommunikation Selbiger und im längst überfälligen, ernsthaften Einsatz am Verhandlungstisch mit den politischen Entscheidungsträgern," erinnert Samir Al-Mobayyed. Derzeit ist die rot/grün/farblos geführte Minderheitenexekutive auf dem besten Weg, die ÖH in die politische Bedeutungslosigkeit zu führen. Daher richtet die AG erneut einen eindringlichen Weckruf an das ÖH Vorsitzteam um Sigrid Maurer (GRAS) und Thomas Wallerberger (FEST).

Rückfragen & Kontakt:

Martin Brenner,
Pressesprecher der AktionsGemeinschaft
Tel.: 0650/7429355
Email: martin.brenner@aktionsgemeinschaft.at
www.aktionsgemeinschaft.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AGP0001