- 03.11.2009, 14:05:48
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Matznetter: Petition des SWV Wien an den Finanzminister "die richtige Initiative zur richtigen Zeit"
KMU-Milliarde für jene Unternehmer, die unverschuldet in der Kreditklemme stecken
Wien (OTS) - Der Vizepräsident der Wirtschaftskammer und Präsident
des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes Österreich, Dr.
Christoph Matznetter, begrüßt die heute präsentierte Initiative von
SWV-Wien-Präsident KR Fritz Strobl. Strobl fordert eine
"KMU-Milliarde", um die Situation der kleinen und mittleren
Unternehmer in Österreich zu erleichtern. Denn sie leiden gegenwärtig
an einer sich verschärfenden Kreditklemme, für viele hat dies
existenzbedrohende Auswirkungen. Ab sofort kann eine Petition des SWV
Wien mit dem Titel "Es geht um unsere Existenz!" auf
www.recht-auf-geld.at unterstützt werden. Sie fordert den
Finanzminister auf, rasch zu handeln und die KMU-Milliarde auf den
Weg zu bringen.
Matznetter: "Den Banken wurde sehr früh durch das
100-Milliarden-Bankenpaket geholfen. Der Industrie durch die
Haftungen im Rahmen des Unternehmensliquiditätsstärkungsgesetz. Für
die mittelgroßen Unternehmen haben wir auch ein entsprechendes Paket
auf den Weg gebracht. Nur die kleinsten und Ein-Personen-Unternehmen
stehen noch ohne Hilfe der Politik da. Hier müssen wir rasch
handeln!" Auch Matznetter appelliert an den Finanzminister, die
Forderung nach einer KMU-Milliarde umzusetzen: "Wie Fritz Strobl
ausgeführt hat ist diese Summe ja bereits vorhanden, denn viele
aws-Mittel liegen in Wahrheit brach. Hier gilt es, diese Mittel so
einzusetzen, dass sie auch wirklich an den Mann bzw. an die Frau
kommen", so Matznetter.
Entscheidend sei auch die Rolle der Banken. Sie will Matznetter
stärker in die Pflicht nehmen: "Die KMU-Milliarde soll über die
Banken abgewickelt werden. Doch dafür müssen sie verpflichtet werden,
die UnternehmerInnen auch entsprechend zu informieren. Viele wissen
heute gar nicht darüber Bescheid, was es an Mitteln gibt. Das ist ein
untragbarer Zustand, der der Wirtschaft schadet. Mehr Information und
mehr Transparenz von den Banken ist gefragt", so Matznetter.
Die Petition "Es geht um unsere Existenz!" läuft vorerst bis Ende
des Jahres. Sie soll Anfang 2010 an den Finanzminister übergeben
werden. "Ja mehr Menschen uns unterstützen, desto gewichtiger werden
unsere Forderungen. Wichtig ist aber auch: Jetzt schnell handeln,
denn das Wasser steht vielen bis zum Hals", so Matznetter.
Rückfragehinweis:
Mag. Julia Valsky Pressesprecherin Dr. Christoph Matznetter Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband www.wirtschaftsverband.at Mariahilfer Straße 32/1, 1070 Wien fon +43 (1) 522 47 66 - 32 fax +43 (1) 522 47 66 - 80 [email protected]
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