SJ-Moitzi zu Faymann: So sieht Solidarität nicht aus!

Ob Regelung oder Beschränkung macht keinen Unterschied

Wien (OTS) - "Eine Solidaritätserklärung mit den Studierenden abzugeben und wenige Tage später Zugangsbeschränkungen zu verteidigen, zeugt nicht von besonderer Glaubwürdigkeit", so reagiert Wolfgang Moitzi, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Österreich (SJÖ), auf die jüngsten Aussagen von Bundeskanzler Werner Faymann. Der derzeitige, bereits fast zwei Wochen anhaltende Protest der Studierenden ist zwar vielschichtig, richtet sich aber in großem Maße gegen jegliche Zugangsbeschränkungen. "Ich habe überhaupt kein Verständnis dafür, dass der Kanzler bei einer der zentralsten Forderungen die Studierenden vor den Kopf stößt" so Moitzi.

Die Regierung müsse jetzt endlich die nötigen Budgetmittel aufstellen, um den eklatanten Platzmangel an den Universitäten zu beenden anstatt den Uni-Zugang zu beschränken, fordert Moitzi: "Wir brauchen nicht weniger, sondern mehr Studierende an den Universitäten. Zugangsbeschränkungen haben negative Effekte auf die in Österreich ohnehin viel zu geringe AkademikerInnenquote und sind sozial ungerecht." Ob Regelung oder Beschränkung mache keinen Unterschied, so Moitzi. "Es kann doch nicht sein, dass tausende Studierende die größte Bildungsdebatte seit Jahren lostreten und der Bundesregierung nichts besseres einfällt, als darüber zu streiten, wie man den Zugang reglementiert", kritisiert Moitzi abschließend.

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