Dritte lange Nacht der Forschung bricht alle Rekorde

Wien (OTS) - Bures, Hahn und Mitterlehner präsentieren Lange Nacht der Forschung am 7. November - Universitäten, Fachhochschulen, Unternehmen und Forschungseinrichtungen laden an 99 Standorten bei freiem Eintritt zu 570 Stationen ein.

Die Lange Nacht der Forschung am 7. November sorgt für neue Rekorde: Heuer gibt es mehr Austragungsstädte, Standorte und Stationen denn je, wie Infrastrukturministerin Doris Bures, Wissenschaftsminister Johannes Hahn und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner am Montag betonten. Von Sonnenuntergang bis Mitternacht werden in Wien, Dornbirn, Graz, Innsbruck, Krems/Tulln, Linz und Salzburg an 99 Standorten und 570 verschiedenen Stationen Neugier und Wissen groß geschrieben.

"Es ist unser deklariertes Ziel, nach der rasanten Entwicklung der letzten Jahre nun unter die Top 3 der innovativsten Volkswirtschaften zu kommen.", so Infrastrukturministerin Doris Bures. "Dazu braucht es vieles - eine klug eingesetzte Forschungsförderung, innovative und investitionsfreudige Unternehmen, eine gemeinsame Forschungsstrategie - aber es braucht vor allem eines: die innovativsten und kreativsten Köpfe. Die Voraussetzung dafür ist ein breites Interesse und wachsende Begeisterung für F&E und Ausbildung in Österreich. Die "Lange Nacht der Forschung" ist hier eine wesentliche Initiative in einer Reihe von Aktivitäten rund um mehr Akzeptanz und Committment für Forschung und Innovation.", so die Ministerin weiter.

"Die "Lange Nacht der Forschung" ist eine zentrale Maßnahme, um Begeisterung und Informationen rund um die Forschung zu vermitteln und sie bietet eine wichtige Bühne für Forscherinnen und Forscher, ihre Arbeit und ihr Engagement einem breiten Publikum bekannt zu machen", so Wissenschaftsminister Johannes Hahn. Die deutlich gestiegene Zahl der Stationen wertet der Minister als "bestes Signal". Sehr erfreut zeigte sich Hahn insbesondere über die rege Beteiligung der Universitäten, Fachhochschulen und Forschungseinrichtungen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW).

Hahn sieht die "Lange Nacht der Forschung" als ein "Highlight im Forschungskalender", aber natürlich gelte es auch in den restlichen 364 Tagen für die Forschung zu werben. In diesem Zusammenhang verwies der Minister auf diverse Aktivitäten und Programme des BMWF, etwa die Kinderunis und das Programm "Sparkling science". Weiters unterstrich der Minister sein Ziel eines Forschungsfinanzierungsgesetzes, das einen gesetzlich fixierten, langfristigen Finanzierungspfad festschreiben soll.

Wirtschaftsminister Mitterlehner hob besonders hervor, dass sich die Anzahl der teilnehmenden Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt hat. "Dank der Langen Nacht wird Forschung zum Breitensport. Auch Österreichs Wirtschaft erkennt die Chancen von Forschung und Entwicklung mehr denn je, wie neben der Rekord-Beteiligung an der Forschungsnacht auch die Förderanträge bei der Forschungsförderungsgesellschaft FFG zeigen. Diese sind trotz der Wirtschaftskrise im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent gestiegen", so Mitterlehner. "Klar ist: Forschungserfolge erhöhen die Wettbewerbsfähigkeit und schaffen neue Jobs. Daher können die Betriebe bei der Umsetzung ihrer Ideen auf ein ausgeklügeltes Fördersystem zählen, das künftig noch effektiver wird", so Mitterlehner.

Die dritte Lange Nacht der Forschung wird von den drei Ministerien für Infrastruktur-, Wissenschaft und Wirtschaft sowie vom Rat für Forschung und Technologieentwicklung getragen. Gegenüber dem Vorjahr konnte die Anzahl der teilnehmenden Stationen um rund ein Drittel gesteigert werden - von 375 auf 570. Die Universitäten beteiligen sich mit 216 Stationen, die Fachhochschulen mit 88. 55 Stationen kommen aus dem KMU-Bereich und 61 aus der Industrie, während sich die öffentlichen Forschungseinrichtungen mit 150 Stationen engagieren.

Freier Eintritt in die Forschungswelt

Ob man selbst eine Wetterprognose erstellen, Bakterien jagen oder Roboter bei der Arbeit zusehen will: die Lange Nacht der Forschung stellt die vielfältigen Betätigungsfelder der Wissenschaft vor und lässt Forschung so zum Breitensport werden. In vielen Experimenten, Vorträgen und Workshops wird den BesucherInnen gezeigt, was Universitäten, Fachhochschulen, Unternehmen und Forschungseinrichtungen tagein tagaus leisten. Das Besondere: Vieles, was hier beobachtet und getestet werden kann, ist sonst nicht öffentlich zugänglich. Für Kinder und Jugendliche wird an mehreren Stationen ein Sonderprogramm angeboten.

Der Eintritt ist ebenso kostenlos wie ein Shuttle-Service, das zwischen den einzelnen Stationen verkehrt. Für den Überblick über das spannende Angebot der Forschungsnacht sorgt das Programm-Magazin, das an allen Stationen aufliegt. Alle Details gibt es auch im Internet unter http://www.langenachtderforschung.at/

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